Ambulante Rehabilitation SuchtkrankerTherapieverbund SuchtProbleme mit Suchtmitteln?Fast 6 Mio. Menschen leiden in Deutschland unter Alkohol- und/oder Medikamentenabhängigkeit; viele wissen nicht, dass es sich um eine chronische Erkrankung handelt. Leider entschließen sich die meisten erst zu einer Therapie, wenn sich die Schwierigkeiten im Lebensumfeld angehäuft haben, z.B. Ermahnungen am Arbeitsplatz, familiäre Spannungen oder körperliche Folgeschäden. Von Alkoholabhängigkeit ist die Rede, wenn
Von einem deutlichen Missbrauch von Alkohol kann gesprochen werden, wenn
Warum muss eine Suchterkrankung behandelt werden?Alle Erfahrung zeigt, dass es Abhängigen kaum gelingt, nur mit dem Willen von ihrem Suchtverhalten loszukommen. Mit jedem misslungenen Versuch abstinent zu leben sinkt das Selbstvertrauen und es häufen sich Schwierigkeiten im familiären, gesundheitlichen und beruflichen Bereich an. Ein Alkohol- oder Medikamentenproblem bewirkt tiefgreifende Veränderungen im Denken, Fühlen und Handeln der Betroffenen. Die Ursache hierfür wird fälschlicherweise im eigenen Charakter, in den Lebensumständen oder bei den Angehörigen gesucht, so dass dies zu sozialen Schwierigkeiten führt, die wiederum die Erkrankung verstärken. Es entsteht ein Teufelskreis, dem ohne Hilfe von außen nicht beizukommen ist. Wie kann die Suchterkrankung behandelt werden?Suchterkrankungen können sowohl ambulant (der Patient lebt weiterhin zu Hause) als auch stationär (Stationäre Reha in Form eines befristeten Aufenthaltes in einer Fachklinik) behandelt werden. Welche Behandlung für den einzelnen Patienten besser geeignet ist, entscheidet sich im Einzelfall. Auskunft darüber erteilen der behandelnde Hausarzt oder Mitarbeiter der Suchtberatungsstellen der Diakonischen Werke in Altenkirchen und in Westerburg, des Caritasverbandes in Betzdorf oder der Kliniken Wied, die gemeinsam mit Ihnen die geeignete Behandlungsform finden. Seit August 2000 wird die ambulante Rehabilitationsbehandlung auch im Westerwald von dem o.g. Institutionen, die sich zu einem Therapieverbund zusammengeschlossen haben, durchgeführt. Was erwartet Sie in der Ambulanten Reha Sucht?Wöchentlich finden 1 - 2 Gruppensitzungen in der Zeit von 18:00 - 19:45 Uhr statt. Dort reden Sie mit anderen Betroffenen unter therapeutischer Leitung über Ihre Probleme, lernen die Hintergründe Ihrer Suchterkrankung verstehen und neue Formen eines abstinenten Lebensstils kennen. Sie können sich entweder in Altenkirchen, Betzdorf, Neuwied oder in Westerburg einer bestehenden Gruppe anschließen. Es finden regelmäßige Einzelgespräche mit Arzt und Psychologen statt, wobei auch Gesprächsraum für Sie und Ihre Familienmitglieder besteht. Welcher Weg führt zur ambulanten Reha?Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, wenden Sie sich an eine der aufgeführten Suchtberatungsstellen oder an die Kliniken Wied. Dort wird man Sie über das für Sie geeignete Reha-Angebot informieren und Ihnen beim Beantragen der therapeutischen Maßnahme behilflich sein. Die ambulante Therapiemaßnahme ist von den Rentenversicherungen und den Krankenkassen anerkannt. Interesse?Dann wenden Sie sich an eine der folgenden Stellen und fragen Sie nach ambulanter Reha:
Diakonisches Werk Altenkirchen
Caritasverband Betzdorf
Caritasverband Neuwied
Kliniken Wied
Diakonisches Werk Westerburg |
Betreuungsverein
Mit ein wenig Zeit, Verständnis und Engagementkönnen Sie gesetzliche Betreuerin bzw. gesetzlicher Betreuer für einen Menschen werden, der Hilfe bei der Regelung seiner Angelegenheiten braucht. Wann werden Betreuerinnen oder Betreuer bestellt?Das Vormundschaftsgericht bestellt Betreuerinnen bzw. Betreuer, wenn ein volljähriger Mensch in Situationen kommt, die er alleine nicht bewältigen kann. Dies kann aufgrund einer psychischen Erkrankung sowie einer körperlichen Behinderung der Fall sein. Betreuerinnen und Betreuer handeln als gesetzliche Vertreter in einem begrenzten Bereich, in dem Betreute Hilfe benötigen. Ziel einer BetreuungDas wichtigste Ziel ist ein persönlicher, vertrauensvoller Kontakt. Der betreute Mensch soll nicht bevormundet werden, sondern so selbständig und selbstbestimmt wie möglich bleiben. Er soll folglich so viel Unterstützung erhalten, wie erforderlich. Betreuerinnen und Betreuer stehen oft in Kontakt mit Ärzten, Behörden, Banken, Arbeitgebern, Vermietern u.ä. Wer kann Betreuerin bzw. Betreuer werden?Grundsätzlich können alle volljährigen Bürgerinnen und Bürger gesetzliche Betreuungen übernehmen, wenn sie bereit sind, sich für einen Mitmenschen zu engagieren. Die Anforderungen an die Eignung der Betreuerinnen und Betreuer hängen immer von den zu regelnden Angelegenheiten ab. Welche Aufgaben hat der Betreuungsverein?
Als "Betreuungsverein im Diakonischen Werk Altenkirchen e.V." führen unsere
Fachkräfte rechtliche Betreuungen nach dem "Betreuungsgesetz". Bei den
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die auf Beschluss des Vormundschaftsgerichts
tätig werden, handelt es sich ausschließlich um sozialpädagogische
Fachkräfte mit langjähriger Berufserfahrung in der Führung von Betreuungen.
Der Verein bietet seinen Mitgliedern eine kostenlose Haftpflichtversicherung im Rahmen ihrer Betreuungstätigkeiten. Die Mitgliedschaft im Betreuungsverein ist beitragsfrei. Spenden, mit denen Sie die Arbeit des Betreuungsverein unterstützen möchten, erbitten wir auf folgendes Konto: Ev. Kirchenkreis Altenkirchen, Kreissparkasse Altenkirchen (BLZ 573 510 30), Kto-Nr.: 2170 "Betreuungsverein". Bei Fragen zu Vorsorgevollmacht, Betreuungs- und Patientenverfügung beraten die Mitarbeitenden gern ausführlich und individuell. Formulierungshilfen (des Bundesministeriums der Justiz, der EKD und der Deutschen Bischofskonferenz, der Betreuungsbehörde und der -vereine im Kreis Altenkirchen u.a.) stehen als Broschüren oder zum download zur Verfügung ... >> mehr ... Wir informieren Sie gerne ausführlicher:Betreuungsverein
im Diakonischen Werk Altenkirchen e.V.
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Angebote zum Thema
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Info-Veranstaltung
Grundlegende Informationen zu typischen Fehlreaktionen, Empfehlung einer gestuften
Vorgehensweise, Elemente von Betriebsvereinbarungen, Hinweise auf das Hilfesystem
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Seminarreihe
Grundinformationen zum besseren Erkennen und Verstehen, Bedeutung von Co-Abhängigkeit,
Übungen in Gesprächsführung, "Konstruktiver Leidensdruck" über
gestufte Vorgehensweise, Eckpunkte möglicher Betriebsvereinbarungen
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Tagesveranstaltung
Inhalte wie bei der Seminarreihe, zusätzlich arbeits- und strafrechtliche Rahmenbedingungen
oder Therapie- und Behandlungsansätze aus ärztlicher Sicht
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Moderation bei der Erstellung einer Betriebsvereinbarung jeweils nach individueller Absprache |
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Das Diakonische Werk Altenkirchen ist Sitz je einer vom Land Rheinland-Pfalz anerkannten Suchtberatungs- und Suchtpräventionsstelle, der für das nördliche Rheinland-Pfalz zuständigen Stelle für die Schuldnerberatung in der Suchtkrankenhilfe sowie der Geschäftsführung des Therapieverbundes Sucht zur Durchführung der Ambulanten Rehabilitation Sucht in den Landkreisen Altenkirchen, Neuwied und Westerwald.
Hubertus Eunicke, Pädagoge (M.A.), Leiter des Diakonischen Werkes und die Mitarbeitenden der o.g. Einrichtungen
FamilienferienWelche Familie träumt nicht vom gemeinsamen Urlaub?! Aber nicht alle können sich einen leisten. Die Evangelische Familienerholung im Diakonischen Werk bietet vor allem allein Erziehenden, kinderreichen Familien und solchen mit behinderten Kindern einen kostengünstigen Urlaub in ihren Familienferienstätten an. In den mehr als 50 evangelischen Familienferienstätten von der Nordsee bis zu den Alpen dreht sich alles um die Bedürfnisse von Familien. Geboten werden nicht nur preiswerte Unterkünfte und Verpflegung, sondern ungezwungener Kontakt mit anderen Familien, Freizeitprogramm für Klein und Groß sowie Kinderbetreuung. Es finden Andachten und Gottesdienste in unterschiedlicher Form statt. Für Gespräche über Themen des Glaubens und familienpädagogische Fragen, auch Erziehungsprobleme, gibt es bei einigen Ferienstätten entsprechende Angebote. Die Familienferienstätten sind offen für jedermann unabhängig der Konfession. Der Urlaub wird je nach Einkommen von den meisten Bundesländern gefördert. Der "Katalog für Familienerholung", der von der Bundesarbeitsgemeinschaft Familienerholung herausgegeben wird, informiert über Zuschüsse und nennt Anlaufstellen, die bei der Vermittlung behilflich sind. Einzelkataloge können kostenlos gegen einen frankierten Rückumschlag (DIN A 5) bestellt oder bei uns (Zentrale, Frau Uhr) abgeholt werden. Weitere Informationen auch unter: www.ev-familienerholung.de |
Fachdienst für Flüchtlinge und Migranten
beraten werden:
- unabhängig von Glauben und ethnischer Zugehörigkeit Beratungsziele:
Auf Wunsch senden wir Ihnen gerne eine umfassende Beschreibung und Konzeption unserer Arbeit zu. Fachdienst für Flüchtlinge und Migrantenim Diakonischen Werk des Kirchenkreises Altenkirchen
Stadthallenweg 16
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| Kirsten Liebmann | Dipl.-Päd. |
| Ute Schmidt | Dipl.- Sozialarbeiterin |
| Termine können während der Öffnungszeiten des Diakonischen Werkes vereinbart werden. | |
| Sprechstunde: | Kirsten Liebmannr |
| Dienstag: | 8:30 - 12:00 Uhr |
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Verbesserung der psychosozialen Versorgung psychisch belasteter Flüchtlinge im ländlichen Raum im nördlichen Rheinland-Pfalz
In der ägyptischen und griechischen Mythologie ist Phoenix ein heiliger Vogel. Er gilt als Symbol der ewigen Erneuerung. AngeboteBeratung
AnsprechpartnerinnenUnser Team besteht aus der Diplom-Psychologin Gesa Mühlenberg, der Diplom-Pädagogin Kirsten Liebmann, der Diplom-Sozialpädagogin Ute Schmidt und der Verwaltungsangestellten Gabriele Uhr.ZielgruppeFlüchtlinge, die psychisch belastet sind und psychotherapeutische Hilfe benötigen. Flüchtlinge, deren Erlebnisse von Flucht, Folter und Entwurzelung ihre psychische Fassungskraft weit überschritten haben und die in der Folge schwerwiegende Belastungsstörungen entwickelt haben.Psychisch belastete und traumatisierte Flüchtlinge sind - in unterschiedlichem Maße - oft nicht mehr in der Lage, einen Arbeitsalltag, eine Schul- oder Lernsituation und auch den innerfamiliären Alltag zu bewältigen. Verschärft wird ihre Situation durch ihre existentielle Unsicherheit bedingt durch ihren meist ungeklärten Aufenthaltstatus. Eine weitere gravierende Auswirkung der Belastungsreaktion sind Gedächtnisstörungen, die traumatisierte Flüchtlinge neben kulturbedingten Hemmungen daran hindern, im Anerkennungsverfahren im vollen Umfang ihr Verfolgungsschicksal vorzutragen. Zielsetung
KontaktDiakonisches Werk des Kirchenkreises Altenkirchen, Projekt Phoenix, Stadthallenweg 16, 57610 Altenkirchen, Tel: 02681/8008-20, Fax: 02681/8008-82info@diakonie-altenkirchen.de www.diakonie-altenkirchen.de Das Projekt Phoenix wird gefördert aus Mitteln
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