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Autor: Gabriele Uhr

Woche der Seelischen Gesundheit vom 10. -20.10.2023

Vom 10. bis 20. Oktober 2023 findet bundesweit die Woche der Seelischen Gesundheit statt, veranstaltet <
vom Aktionsbündnis Seelische Gesundheit. Schirmherr ist erneut Bundesgesundheitsminister Prof. Dr. Karl Lauterbach. Im Verlauf der zehn Tage stellen Selbsthilfeverbände, psychosoziale Einrichtungen und Initiativen in rund 100 Regionen und Städten ihre Hilfs- und Beratungsangebote für Menschen mit psychischen Erkrankungen vor. Wie jedes Jahr beteiligen sich die EUTB des Diakonischen Werks im Kirchenkreis Altenkirchen und der Caritasverband Rhein-Sieg e.V. am Standort Altenkirchen gemeinsam mit zwei Veranstaltungen zum Thema daran. Dieses Jahr lautet das Motto „Zusammen der Angst das Gewicht nehmen“

„Wir leben in einer Zeit, in der viele Menschen Ängste empfinden. Sie nehmen sie als etwas wahr, das sich auf sie setzt und sie buchstäblich erdrückt“, sagt Prof. Dr. Arno Deister, Vorsitzender des Aktionsbündnisses Seelische Gesundheit „In diesem Jahr wollen wir darüber sprechen, wie man mit Ängsten umgehen kann, die in Krisenzeiten entstehen. Und wie man diesen Ängsten das Gewicht nehmen kann.“

Bundesgesundheitsminister Prof. Dr. Karl Lauterbach sorgt sich vor allem um die seelische Gesundheit der jungen Generation: „Es gibt Anzeichen dafür, dass in der Pandemie besonders bei Jugendlichen Gegenwarts- und Zukunftsängste zugenommen haben“, sagt Lauterbach in seinem Grußwort zur Woche der Seelischen Gesundheit. „Die Lebenswelten dieser jungen Menschen müssen daher Raum für Gespräche und gegenseitige Unterstützung bieten. Manche geraten trotzdem in einen Strudel der Verzweiflung aus dem sie nur mit professioneller Hilfe wieder herauskommen.

Auch die EUTB des Diakonischen Werks des Kirchenkreis Altenkirchen und der Caritasverband Rhein Sieg e.V. haben diese Sorge und möchten dieses Jahr den Schwerpunkt auf Kinder psychisch kranker Eltern legen. Am Donnerstag, 12.10.2023 um 15 Uhr wird dazu Frau Gabi Sturm, Fachkrankenschwester Psychiatrie in der St-Antonius-Klinik Wissen einen Vortrag zum Thema „Kinder psychisch kranker Eltern“ im Mehrgenerationenhaus in Altenkirchen halten.

Weiterhin wird es am Donnerstag, den 19.10.2023 vor dem Mehrgenerationenhaus in Altenkirchen einen gemeinsamen Info-Stand von Caritas und Diakonie Altenkirchen geben, an dem die Beraterinnen für Gespräche zum Thema Ängste bei Kindern/ Ängste bei Erwachsenen, psychische Erkrankung zur Verfügung stehen und über Beratungsmöglichkeiten im Kreis Altenkirchen informieren.

Wir freuen uns über rege Teilnahme. Weitere Infos zur Woche der Seelischen Gesundheit sowie einen bundesweiten Veranstaltungskalender finden sich unter  www.seelische-gesundheit.net

 

Infos:

EUTB am Standort Altenkirchen

Träger: Diakonisches Werk des Evangelischen Kirchenkreises Altenkirchen, Stadthallenweg 16, 57610 Altenkirchen

Tel. (02681) 8008 20; E-Mail: info@eutb-ak-nr.de

Caritasverband Rhein-Sieg e.V. am Standort Altenkirchen

Rathausstr. 5, 57610 Altenkirchen

Tel. (02681) 87892 50; E-Mail: Info.Altenkirchen@caritas-rheinsieg.de

www.caritas-rheinsieg.de

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Lotsenpunkt als Hilfe- und Anlaufstelle soll in Hamm entstehen – freiwillige Helferinnen und Helfer gesucht

 

                                          

 

An vielen Orten bieten so genannte Lotsenpunkte Menschen Beratung und Hilfe in sozialen Fragen an. Das bewährte Konzept kommt aus dem Erzbistum Köln und ist in unserer Region bereits in Wissen umgesetzt. Nun sind der Caritasverband Rhein-Sieg e. V. und das Diakonische Werk Altenkirchen zusammen mit der katholischen und evangelischen Kirchengemein in den Vorbereitungen des Aufbaus eines Lotsenpunkts in Hamm an der Sieg. Dieser soll am Teehaus Hamm angesiedelt werden.

Lotsenpunkte bieten Unterstützung in vielen Lebenslagen: Wer hört zu, wenn das Geld nicht mehr für die Miete reicht? Wer hilft beim Ausfüllen von Antragsformularen, wo muss ich welchen Antrag stellen und welche Hilfen kann ich in Anspruch nehmen? Bei solchen und anderen Fragen stehen nach dem Lotsenpunkt-Konzept ehrenamtliche Helferinnen und Helfer zur Seite, die bei den meist vielfältigen Fragestellungen sondieren, schauen, welche Stelle und Fachberatung zuständig ist und wo und wie es genau die Hilfestellung gibt, die gebraucht wird. Geschulte Ehrenamtliche stehen für Fragen, Sorgen und Probleme zur Verfügung, sie kennen sich aus mit dem professionellen Hilfenetz der näheren Umgebung und wissen: „Irgendwas geht immer“

Das Angebot ist kostenfrei, vertraulich und unabhängig von der jeweiligen Lebenssituation und von der Weltanschauung.

Gesucht werden freiwillige Helferinnen und Helfer als Lotsen für den Standort Hamm. Die Ehrenamtlichen werden für diese Aufgaben im Vorfeld geschult, erhalten Infos zum Hilfesystem, zu Kommunikationsmethoden und auch Tipps für die notwendige professionelle Distanz zu den ihnen begegnenden Problemen erhalten.

Interessierte sind eingeladen zu einer Informationsveranstaltung am
19. Oktober 2023 um 16 Uhr im Teehaus, Siegstr. 15 in Hamm/Sieg.

Informationen erteilen
Christa Abts, Fachberatung Gemeindecaritas unter Telefon 02681-8789210 oder per Mail: christa.abts@caritas-rheinsieg.de
und Margit Strunk, Diakonisches Werk Altenkirchen unter Telefon 02681 / 800820, Mail: info@diakonie-altenkirchen.de

                                                          

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Teehaus Hamm – Hausflohmarkt

Am 28. September 2023, wieder Hausflohmarkt im Teehaus Hamm

Der Sommer geht – der Winter kommt …für viele ist es die richtige Zeit, den eigenen Kleiderschrank unter die Lupe zu nehmen und Platz zu schaffen. Hippe Kleidung gibt es vielfach auch im Second Hand und wer Lust am Stöbern hat, ist herzlich zum nächsten Hausflohmarkt im Teehaus, Siegstr. 15 in Hamm eingeladen- Der Flohmarkt findet am 28. September 2023 von 10 – 16 Uhr statt.

Für Verpflegung ist gesorgt!

Das Teehaus in Hamm verfügt dank vieler privater Kleiderspenden über eine große Auswahl gut erhaltener Kleidung aus zweiter Hand für Babys, Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Ebenso finden sich Haushaltswaren, Bettwäsche und viele andere gut erhaltene und intakte Schätzchen im Sortiment. Eine große Bitte an alle, die Kleidung abgeben möchten: hier bitte vorher telefonisch Kontakt mit dem Teehaus aufnehmen.

 

Weitere Infos im Haus der Familie Teehaus Hamm:

Ansprechpartnerin: Evi Schütz, Teehaus Hamm, Tel. 02682/9656568

Teehaus Hamm, Siegstraße 15, 57577 Hamm

Öffnungszeiten jeweils Dienstag und Donnerstag von 9.00 – 17.00 Uhr

 

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Mehrgenerationenhäuser von Mittelkürzung bedroht

Mehrgenerationenhäuser von Mittelkürzung bedroht

 

Laut einer Pressemitteilung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sollen die Mittel für die 530 aktiven Mehrgenerationenhäuser im Bundesprogramm Mehrgenerationenhaus ab 2024 gekürzt werden. Sollte das so kommen, träfe dies auch die beiden Mehrgenerationenhäuser im Kreis Altenkirchen hart. Die Bandbreite der Angebote ist groß, die personellen Ressourcen von jeher knapp bemessen und nur mit hohem ehrenamtlichem Engagement leistbar. Bei einer Mittelkürzung stünde die Frage an, wo gestrichen werden muss.

„Das wäre eine Streichung mit schlimmer Signalwirkung und gerade in schwierigen Zeiten sollten die Häuser gestärkt werden anstatt Zuschüsse zu kürzen – hier sind sich Silke Seyler, Koordinatorin des MGH Mittendrin in Altenkirchen und Margit Strunk, Geschäftsführerin des Diakonischen Werkes als Träger der Einrichtung einig. „Wir unterstützen daher die Öffentlichkeitsarbeit des Bundesnetzwerkes der Mehrgenerationenhäuser mit Unterschriftenlisten, Petitionen und öffentlichkeitswirksamen Maßnahmen voll und ganz und stehen in Kontakt mit unseren Wahlkreisabgeordneten.

Konkret geht es um eine Kürzung von 5 % bzw. 2.000 €; das mag nicht viel erscheinen, ist aber vor dem Hintergrund der ohnehin bestehenden Unterfinanzierung der Häuser eine weitere Belastung. Mehrgenerationenhäuser sind eine bedeutende Infrastruktursäule gerade im ländlichen Raum. Dauerhafte Strukturen vor Ort sind wichtig für das demokratische Miteinander. „Eine Kürzung hätte fatale Folgen für das Miteinander in unserer Gesellschaft und träfe wie so oft die, die am wenigsten haben und am meisten auf Hilfe, Unterstützung und Möglichkeiten der Begegnung und Teilhabe angewiesen sind“ – so die Verantwortlichen des MGH Mittendrin in Altenkirchen weiter.

Und es waren gerade die Mehrgenerationenhäuser, die während der Flüchtlingskrise, in Pandemiezeiten sowie in Folge des Krieges in der Ukraine schnell und bedarfsgerecht Hilfe geleistet, Menschen unterstützt, bestärkt und beheimatet haben. Hier begegnen sich die Menschen, unabhängig von Herkunft, Geschlecht oder Alter und werden als Teil der Gesellschaft angenommen. In Krisenzeiten sind gerade die Mehrgenerationenhäuser verlässliche Partner, die zeitnah und mit großem Engagement und Flexibilität eine feste Größe im Sozialraum darstellen, die einspringen und für den gesellschaftlichen Zusammenhalt sorgen.

Große gesellschaftliche Themen werden in den Häusern frühzeitig und lösungsorientiert angepackt. So sind für die Mehrgenerationenhäuser etwa Digitalisierung, Kinderarmut, Engagement und Demokratieförderung oder Vereinsamung keine neuen Aufgaben, sondern schon längst im Fokus der Verantwortlichen. Seit Jahren sind die Mehrgenerationenhäuser unter finanziellem Druck, denn für die meisten Zusatzaufgaben gab es keine zusätzlichen Mittel. Es gibt keine langfristig gesicherte Finanzierung seitens des Bundes. Das aktuelle Förderprogramm endet 2028. Andere projektbezogene Fördertöpfe bringen immer neue Aufgaben mit sich, ohne notwendige personelle Ressourcen aufzustocken. Sind die Mittel ausgelaufen, bleibt die Aufgabe oft bestehen, denn die sozialen Problemstellungen vor Ort verlangen dauerhaften Einsatz.

 

Wer die Mehrgenerationenhäuser unterstützen möchte, kann die Online-Petition unterzeichnen

https://www.change.org/p/f%C3%BCr-eine-starke-zukunft-der-mehrgenerationenh%C3%A4user-stoppt-die-f%C3%B6rdermittelk%C3%BCrzung?redirect=false

oder sich an den ausliegenden Unterschriftenlisten eintragen.

Die Listen liegen u. a. zu den Öffnungszeiten im MGH, in der Diakonie und im Haus der Ev. Kirche im Stadthallenweg 16 in Altenkirchen ebenso wie in Einrichtungen und Geschäften aus.

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2. Spiel- und Mitmach Fest am 24.06.2023

Herzliche Einladung zum 2. Spiel- und Mitmach Fest am 24.06.2023 in der Zeit von 14.00 – 17.00 Uhr bis im Parc de Tarbes in Altenkirchen.

 

Eine Koopieration des Arbeitskreises Familien Altenkirchen.                             

Hier alle Informationen zum Spiel- und Mitmachfest                                           

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Aktionstag der Schuldner- und Insolvenzberatung am 20.06.2023

Aktionstag der Schuldner- und Insolvenzberatung der Diakonie Altenkirchen
am Dienstag, 20.06.2023 im Teehaus Hamm

Wer über die Arbeit der sozialen Schuldner- und Insolvenzberatung der Diakonie Altenkirchen kostenlose und unverbindliche Informationen zu Hilfen und Beratungsangeboten erhalten möchte, ist herzlich am Dienstag, 20.06.2023, 10 – 12 Uhr im Teehaus Hamm/Sieg, Siegstraße 15 eingeladen.

Eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig.

Pressemitteilung Aktionswoche Schuldner- und Insolvenzberatung 2023

 

Weitere Infos unter:

https://www.diakonie-altenkirchen.de/schuldner-und-insolvenzberatung

 

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Bundesteilhabegesetz – Beratung für Menschen mit Behinderung und Angehörige ist gefragt

Diakonisches Werk Altenkirchen ist EUTB-Beratungsstelle für die Landkreise Altenkirchen und Neuwied

In 2023 wurden das Angebot der Ergänzenden Unabhängigen Teilhabeberatung EUTB in Förderung des Bundes neu aufgestellt und von einer Projektförderung in eine Zuschussförderung überführt. Die Finanzierung dieser Beratungsstellen erfolgt für die Dauer einer Bewilligungsperiode von sieben Jahren. Das bedeutet Planungssicherheit und das Statement der Politik, dass die Arbeit der EUTB- Beratungsstellen ein wichtiger Baustein im Hilfenetzwerk rund um das Leben mit einer (drohenden) Beeinträchtigung darstellt. Die EUTB-Beratungsstellen bilden die Lotsenfunktion vor der Beantragung von Leistungen bei den Kostenträgern und beraten Menschen mit einer Beeinträchtigung individuell und passgenau zu ihrer Teilhabe an der Gesellschaft, zu Hilfsmitteln, Rehabilitationsleistungen, Schwerbehindertenausweis und vielem anderen mehr.

Im Landkreis Altenkirchen ist die EUTB-Beratungsstelle seit 2018 in Trägerschaft des Diakonischen Werks des Ev. Kirchenkreis angesiedelt. Seit 2023 deckt die Diakonie Altenkirchen auch das Einzugsgebiet des Landkreises Neuwied ab und hat dazu eine zentral gelegene Zweigstelle in den Räumen des Diakonischen Werk Neuwied in der Rheinstraße eingerichtet.

Die Beraterinnen für Neuwied, Anna Lich und Lisa Münnich haben mit Unterstützung der Kolleginnen Anette Hoffmann-Kuhnt und Juliane Keil am Standort Altenkirchen schon mit voller Fahrt ihre Arbeit aufgenommen. Im Landkreis Neuwied, der die höchste Dichte an Einrichtungen für Menschen mit Beeinträchtigung pro Kopf in Rheinland-Pfalz bietet, ist dies eine anspruchsvolle Aufgabe.

Beim Inklusionsfest der Stadt Neuwied zum diesjährigen 5.Mai, dem Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung war die EUTB mit einem Infostand vertreten und hat eifrig Netzwerkkontakte geknüpft.

In Altenkirchen läuft die Arbeit seit 2018 mit durchschnittlich 700 Anfragen pro Jahr. Hier hat die EUTB das diesjährige Stadtfest am 6./7. Mai in Altenkirchen genutzt und auf dem Platz vor der Christus-Kirche einen Inklusionsparcours mit Stationen wie Blindenstocktestlauf, Rollstuhlparcours, Fühl-, Riech- und Hörmemory, Hemiparese-Simulation und Brailleschrift schreiben angeboten. Anknüpfend an die „Inklusive Zukunftswerkstatt für Altenkirchen“, aus der bisher mehrere kleine Projekte wie die „Freizeitgruppe“, der „Einkaufsführer für barrierefreies Einkaufen“ und der „Stammtisch Barrierefreiheit“ entstanden sind, will die EUTB Altenkirchen zusammen mit dem Mehrgenerationenhaus Altenkirchen auch in 2023 die Beteiligung von Menschen mit Behinderung am gesellschaftlichen Leben im Landkreis voranbringen.

 

“Inklusion ist uns ein Herzensanliegen. Es liegt viel Potential brach, wenn Menschen mit Behinderung nicht eingebunden werden“ sagt Margit Strunk, Geschäftsführung des Diakonischen Werkes Altenkirchen. „Die Anfragen an unsere Beratungsstellen, die Bandbreite der Themen und die Ideen, was Inklusion vorantreiben könnte, zeigen, dass der Informationsbedarf hoch und bei der Umsetzung von Partizipation und Teilhabe noch „viel Luft nach oben“ ist – so das Team der EUTB-Beratung Altenkirchen-Neuwied.

Die EUTB berät an folgenden Standorten:

Diakonisches Werk Altenkirchen, Stadthallenweg 16, 57610 Altenkirchen, Tel 02681-8008-20,  info@eutb-ak-nr.de

Diakonisches Werk Neuwied, Rheinstr. 69, 56564 Neuwied , Tel: 02631-3922-18/19 info@eutb-ak-nr.de

und bietet Außensprechstunden in Daaden, Betzdorf, Wissen, Hamm, Asbach, Puderbach, Neustadt, Dierdorf und Linz an. Bei Bedarf sind auch Hausbesuche möglich.

 

Weitere Infos unter:

www.diakonie-altenkirchen.de

www.teilhabeberatung.de

 

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„Wie man sieht, hat das neue EUTB -Team des Diakonischen Werks Spaß an der Arbeit“

v.l.n.r. Juliane Keil, Anette Hoffmann-K., Lisa Münnich, Anna Lich

Offene Sprechstunden Jugenmigrationsdienst und Migrationsfachdienst

Für Sie vor Ort – Wir sind wieder da!

Der Jugendmigrationsdienst und der Migrationsfachdienst des Diakonischen Werks Altenkirchen laden zu offenen Sprechstunden ein

Altenkirchen – Lange war es ruhiger um das Angebot der offenen Sprechstunden des Jugendmigrationsdienstes (JMD) und des Migrationsfachdienstes (MFD). Durch die Aufhebung aller Beschränkungen, ist es nun wieder möglich, offene Sprechstunden wie gewohnt im Haus des Diakonischen Werks Altenkirchen sowie als zugehende Angebote bei Kooperationspartnern anzubieten.

Der JMD und MFD bieten für Zuwander*innen Beratung, individuelle Hilfe, Begleitung und Vermittlung in den Bereichen Spracherwerb, Anerkennung von Schul- und Berufsabschlüssen, Berufsorientierung / Ausbildung / Schule, soziale Anliegen, persönliche Problemlagen sowie integrationsbedingte Fragen. Hierbei berücksichtigt der JMD Zuwander*innen im Alter von 12 bis 27 Jahren, der MFD Zuwander*innen ab 28 Jahren. Das Herkunftsland und der Aufenthaltsstatus (noch im Asylverfahren, Duldung, anerkannter Flüchtling, ohne Aufenthaltsstatus, etc.) spielen dabei keine Rolle. Der Jugendmigrationsdienst in Trägerschaft des Diakonischen Werkes Altenkirchen ist für den gesamten Landkreis Altenkirchen zuständig.

Bei Fragen oder Anliegen zu einem oder mehreren der oben angegebenen Bereiche, laden wir herzlich zu unseren offenen Sprechstunden ein. Auch sind Terminvereinbarungen außerhalb der Sprechzeiten unter 02681 8008 20 nach Absprache möglich.

Zurzeit bieten wir folgende offene Sprechstunden an:

 

Diakonisches Werk Altenkirchen

Jugendmigrationsdienst JMD

Migrationsfachdienst MFD

Stadthallenweg 16, 57610 Altenkirchen

Mittwochs von 10.00 bis 12.00 Uhr
Flüchtlingshilfe Flammersfeld e.V.

Raiffeisenstraße 45, 57632 Flammersfeld

jeden ersten Dienstag im Monat

von 10.00 bis 12.00 Uhr

Haus der Familie – Teehaus Hamm

Siegstraße 15, 57577 Hamm (Sieg)

jeden letzten Dienstag im Monat

von 10.00 bis 12.00 Uhr

Jugendzentrum – Offene Tür Wissen (JMD)

Kirchweg 9, 57537 Wissen

jeden zweiten Mittwoch im Monat

von 15.00 bis 17 Uhr

 

Je nach Bedarf werden die Sprechstundenzeiten angepasst und aktualisiert. Darüber informieren wir mit entsprechenden Aushängen an den jeweiligen Standorten sowie auf hier unserer Homepage

www.diakonie-altenkirchen.de

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Eltern auf Probe – „Elternpraktikum“

Eltern auf Probe – „Elternpraktikum“

Auch in diesem Jahr fand in Altenkirchen das „Elternpraktikum“ in den 9. Klassen der Berufsorientierung der August-Sander-Schule statt. Insgesamt nahmen circa 60 Schüler*innen mit Freude und Engagement an den jeweils dreitägigen Projekten teil, welche von der Sozialpädagogin Antje Daub-König und der Psychologin Eva Christin Hähn aus der Schwangeren(konflikt)beratung des Diakonischen Werks Altenkirchen geleitet und in Kooperation mit den Schulsozialarbeiterinnen Petra Eul-Orthen und Dajana Stesevic durchgeführt wurden.

Die Teilnehmenden konnten freiwillig einen von fünf Babysimulatoren mit nach Hause nehmen und ihn somit auch über Nacht versorgen. Durch die Programmierung reagiert der Simulator wie ein echtes Baby. Wenn er weint, müssen die „Eltern“ herausfinden, welche Unterstützung „ihr Baby“ von ihnen benötigt. Als mögliche Pflegemaßnahmen stehen dann Füttern, Wiegen, Wickeln oder Hilfe beim Bäuerchen machen zur Wahl. Alle angewendeten Pflegemaßnahmen werden mittels eines Computerchips in der Puppe aufgezeichnet und am nächsten Tag in der Gruppe ausgewertet und mit den Schüler*innen besprochen.

Neben der Versorgung und Pflege eines Säuglings wurden die Themen Familienplanung, Verhütung, verantwortliche Sexualität, Erziehungsfragen sowie der schädliche Einfluss von Alkohol, Nikotin und Drogen in der Schwangerschaft und Stillzeit behandelt. Darüber hinaus erhielten die Schüler*innen einen Einblick in die finanziellen Aspekte einer Elternschaft.

Durch die Auseinandersetzung mit den Aufgaben von Eltern sammelten die Jugendlichen grundlegende Erfahrungen für Entscheidungen über ihre Zukunft. Die Schüler*innen bekamen einen Eindruck davon, wie anstrengend und herausfordernd Elternschaft sein kann, da eigene Bedürfnisse stark eingeschränkt werden müssen. Auch wenn ihnen dies im begrenzten Projektzeitraum gut gelang, war ihr Fazit, sich mit einer eigenen Schwangerschaft und einem eigenen Baby noch Zeit lassen.

Besprochen wurde auch, dass Schwangerenberatungsstellen, wie die des Diakonischen Werkes Altenkirchen, im Falle einer Schwangerschaft unterstützen und begleiten und auch in finanziellen Fragen beraten können.

Für weitere Informationen: Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatung des Diakonischen Werkes Altenkirchen, Tel.: 02681-8249612 oder 02681-8249619.

 

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