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EUTB-Aktion „Willst du mein „B“ sein?“

Zum diesjährigen Stadtfest wartet die Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) mit einer besonderen Aktion auf – „Willst du mein „B“ sein? – und viele fragen sich, was soll das denn heißen?

Die Aktion bezieht sich auf das Merkzeichen B im Schwerbehindertenausweis. Es bedeutet, es besteht die Notwendigkeit ständiger Begleitung im öffentlichen Raum, im Straßenverkehr und im Nahverkehr. Bus und Bahn erlauben die kostenlose Mitnahme der Begleitperson, Außerdem gewähren viele private und öffentliche Einrichtungen, wie Kinos, Schwimmbäder oder Museen der Begleitperson freien oder ermäßigten Eintritt.

Weil viele Menschen mit komplexeren Beeinträchtigungen gerne öfter ins Kino, Theater, zum Fußball oder auf Reisen gehen würden, dazu aber häufig auf Beförderung oder Mitnahme angewiesen sind, hat die EUTB Postkarten entworfen mit dem Slogan „Willst du mein „B“ sein?“ Übers Glücksrad (am Sonntag den 02.Mai.2026) gibt es 10 Kinogutscheine und 3 Gutscheine für die Stadthalle zu gewinnen. Natürlich nur, wenn man ein B im Ausweis hat….

Außerdem laden wir Menschen dazu ein, sich bei uns zu melden, wenn sie bereit sind, eine Person mit Behinderung zu begleiten.

Die EUTB berät zu allen alle Fragen rund um Schwerbehinderung, Antragstellung, die Versorgungsmedizinischen Grundsätze und den behinderungsbedingten Hilfebedarf.

Mit freundlicher Unterstützung der Aktion Mensch.
Für die professionelle Unterstützung bedanken wir uns bei Fotografin Beate Armbruster und bei den Darstellern des Theater TONNE Reutlingen.

Dritter Aktionstag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen am 5. Mai 2026 in Flammersfeld

Am Dienstag, den 5. Mai 2026, findet in Flammersfeld der dritte Aktionstag
anlässlich des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen
statt. Beginn ist um 16 Uhr am Bürgerhaus Flammersfeld. Die Veranstaltung knüpft an die
erfolgreichen Aktionstage der vergangenen zwei Jahre an und setzt erneut ein deutliches
Zeichen für Inklusion, Barrierefreiheit und gesellschaftliche Teilhabe.
Unter dem diesjährigen Motto „Gemeinsam sichtbar – gemeinsam stark“ lädt der „Runde
Tisch Inklusion“ Menschen mit und ohne Behinderungen, Angehörige, Fachkräfte sowie alle
Interessierten ein, sich zu informieren, auszutauschen und aktiv für mehr Gleichstellung
einzutreten. Ziel ist es, bestehende Barrieren im Alltag aufzuzeigen und gemeinsam für
Verbesserungen einzustehen.
„Fast jeder 10. Mensch in Deutschland ist schwerbehindert und nur 1 % davon sind mit ihrer
Behinderung geboren. Die allermeisten Beeinträchtigungen werden im Laufe des Lebens
erworben.“, erklärt Judith Gondorf vom „Runden Tisch Inklusion“. „Inklusion ist kein
Nischenthema. Barrierefreiheit geht uns alle an, und zwar nicht erst, wenn wir selbst oder
unsere Angehörigen betroffen sind – sondern jetzt.“
Die Veranstaltung beginnt mit einer öffentlichen Kundgebung, Reden und Musikbeiträgen vor
dem Bürgerhaus. Dabei stehen Themen wie barrierefreier Zugang zu öffentlichen Gebäuden,
inklusive Bildung, Teilhabe am Arbeitsleben sowie selbstbestimmtes Wohnen im Fokus.
Wie in den letzten Jahren wird es im Anschluss wird es einen bunten und fröhlichen
Spaziergang durchs Dorf geben, der wieder am Bürgerhaus endet. Dort warten Getränke,
Essen und vor allem die Flying Tornados. Das Trio aus dem bergischen Land kommt mit
Gitarre, Kontrabass, Gesang und Mundharmonika und wird die Veranstaltung mit ihrem
vielfältigen Programm und guter Laune in ein Konzert und ein musikalisches Erlebnis der
Extraklasse verwandeln.
Die Aktionstage der letzten Jahre und die riesen Beteiligung an der Podiumsdiskussion zum
Thema Teilhabe und Gleichstellung des Runden Tisches im Februar zeigen, wie groß das
Interesse und der Wunsch nach Veränderungen bei den Menschen ist. Und so bildet
Flammersfeld dieses Jahr auch nur den Auftakt von mehreren Veranstaltungen zum Thema
Inklusion und Teilhabe. Ob beim Familientag in Altenkirchen, oder dem Aktionstag
„Neuwied vereint“, die Woche der Inklusion findet dieses Jahr in der Region einiges an
Beachtung.
Wie immer legt der „Runde Tisch Inklusion“ großen Wert auf eine niedrigschwellige,
barrierearme Gestaltung. Die gesamte Veranstaltung ist wie immer kostenfrei.
Teilnehmende die gerne unterstützen möchten, oder Unterstützung benötigen (auch Hin- und
Rückfahrt), melden sich bitte unter info@grips-raum.de.

Neues Angebot: P-Konto-Bescheinigung jetzt auch Online!

P-Konto-Bescheinigungen jetzt online beantragen

Ab sofort können Bürgerinnen und Bürger, die eine P-Konto-Bescheinigung benötigen, diesen wichtigen Antrag bequem und einfach online stellen. Möglich macht dies die innovative Webanwendung „KonBeO“ (Konto Bescheinigung Online), die von der Verbraucherzentrale NRW entwickelt und durch das Familienministerium des Landes gefördert wurde.

Die Schuldner- und Insolvenzberatung des Diakonischen Werkes Altenkirchen beteiligt sich aktiv an diesem zukunftsweisenden Projekt.

Die neue Webanwendung ermöglicht es den Nutzern, ihre Anfragen digital zu stellen. Die Nutzung ist aufgrund der Förderung des Familienministeriums NRW kostenfrei

Was ist ein P-Konto?

Ein Pfändungsschutzkonto, kurz P-Konto, ist ein spezielles Bankkonto, das Menschen dabei hilft, ihr Geld vor einer Kontopfändung zu schützen. Es gewährleistet, dass ein bestimmter Betrag, der als Pfändungsfreibetrag bezeichnet wird, stets verfügbar bleibt. Aktuell beträgt dieser Freibetrag 1.560 Euro pro Monat.

Zusätzlich können weitere Beträge, beispielsweise für Unterhaltspflichten, nach entsprechender Nachweisführung freigegeben werden. Sollte der automatische Freibetrag nicht ausreichen, ist eine P-Konto-Bescheinigung erforderlich. Diese ist nun nicht nur bei anerkannten Schuldnerberatungsstellen, sondern jetzt auch über das KonBeO-Portal erhältlich.

Vorteile der neuen Webanwendung

  • Einfache Beantragung: Der Online-Antrag ist benutzerfreundlich gestaltet und ermöglicht eine schnelle Bearbeitung.
  • Kostenfreier Zugang: Dank der Förderung durch das Familienministerium ist die Nutzung der Plattform für alle Antragsteller kostenlos.

 

Für weitere Informationen und die Nutzung der Online-Anwendung besuchen Sie bitte die Website:  www.konbeo.de

„Gemeinsam Radeln für alle!“ – Radtouren-Angebot des Mehrgenerationenhaus Altenkirchen startet am 17.4. 2026

Mit dem Frühling kommt die Lust, aufs Rad zu steigen und eine kleine Tour zu machen – deshalb startet am Freitag, den 17. April um14 Uhr das Angebot „Gemeinsam Radeln für alle – Mitmachen und dabei sein“. Von April bis Oktober wird einmal monatlich freitags eine geführte Tour angeboten. Start ist beim Parkplatz von Wäller Sport, die Touren sind auf Familien zugeschnitten (ca. 10-20km) und werden von zwei ehrenamtlichen Mitarbeitern begleitet.

Es besteht die Möglichkeit, die von der Diakonie unter Förderung von Aktion Mensch angeschafften E-Bike-Tandems – das Rollstuhlmitnahmetandem und das Fun-to-Go-Paralleltandem – dabei auszuprobieren. Auf dem einen Tandem kann eine Person mit Rollstuhl mitgenommen werden, auf dem anderen eine Person, die nicht selbstständig radeln könnte, aber mobil genug ist, um auf den Sitz zu steigen. Beide haben E-Antrieb, so dass das Radeln nicht zu anstrengend wird. Wer dieses Angebot nutzen möchte, sollte sich vorher bei der Diakonie unter 02681 – 8008-20 melden, damit keine Überbuchung der Tandems entsteht.

Weitere Infos: Diakonischen Werk Altenkirchen und Mehrgenerationenhaus Mittendrin; www.diakonie-altenkirchen.de und Tel. 02681 / 800820

 

Neue Bildungsreihe im Mehrgenerationenhaus Altenkirchen gestartet „Demokratie leicht erklärt“

Mit der Bildungsreihe „Demokratie leicht erklärt“ ist im März im Mehrgenerationenhaus Altenkirchen ein neues Bildungsangebot gestartet, das grundlegendes Wissen über demokratische Prozesse in leicht verständlicher Sprache vermittelt. Die Reihe findet bis Ende des Jahres in monatlichen Treffen statt und richtet sich insbesondere an Menschen mit Migrationshintergrund, Menschen mit kognitiven Einschränkungen sowie an alle weiteren Interessierten, kurzum an alle, die sich dem Thema konkret und verständlich widmen wollen. Gefördert wird die Bildungsreihe von der Evangelischen Kirche im Rheinland.

Initiiert wurde das Angebot von Eileen Räder (Jugendmigrationsdienst – Diakonisches Werk Altenkirchen), Christa Frey (Flüchtlingshilfe Flammersfeld e.V.), Anette Hoffmann-K. (Ergänzende Unabhängige Teilhabeberatung – Diakonisches Werk Altenkirchen) und Silke Seyler (Mehrgenerationenhaus Altenkirchen – Diakonisches Werk Altenkirchen). Ziel der Bildungsreihe ist es, einen niedrigschwelligen Zugang zum Thema Demokratie zu schaffen und zur aktiven gesellschaftlichen Teilhabe zu ermutigen. Das geht am besten gemeinsam und im Austausch mit anderen!
Inhaltlich widmet sich die Reihe zentralen Fragen rund um Demokratie und politische Mitbestimmung. Thematisiert werden unter anderem:
• Grundlagen und Bedeutung von Demokratie
• Politische Strukturen auf kommunaler, Landes-, Bundes- und europäischer Ebene
• Parteienlandschaft und politische Positionen
• Wege politischer Beteiligung
Die Inhalte sind zudem so gestaltet, dass sie auch zur Vorbereitung auf den Einbürgerungstest und den ‚Leben in Deutschland‘ Test beitragen können.
Die Treffen finden jeden 3. Dienstag im Monat statt. Der nächste Termin findet am 21. April von 17:30 bis 19:00 Uhr im Mehrgenerationenhaus Altenkirchen statt. Ein Einstieg in die Reihe ist jederzeit möglich und die Teilnahme kostenfrei.
Weitere Infor beim Diakonischen Werk Altenkirchen und Mehrgenerationenhaus Mittendrin; www.diakonie-altenkirchen.de und Tel. 02681 / 800820


Foto: Christa Frey, Flüchtlingshilfe Flammersfeld e.V. (li), Silke Seyler, Mehrgenerationenhaus Altenkirchen (Mitte), Anette Hoffmann-Kuhnt., Ergänzende Unabhängige Teilhabeberatung (re)

Osterbotschaft gibt Hoffnung und Halt

Angesichts wachsender Verunsicherung durch Krisen
und Kriege sieht die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland,
Bischöfin Kirsten Fehrs, in der Osterbotschaft eine elementare Quelle von
Hoffnung und Halt. Zugleich verweist sie auf das breite Seelsorgeangebot der
Kirche, das Menschen ganz konkret und kontinuierlich im Alltag und in Krisen
begleitet.
Die Ratsvorsitzende der EKD sagt in ihrer Osterbotschaft: „Die Osterbotschaft der
Auferstehung Jesu Christi ist eine der machtvollsten Hoffnungsgeschichten, die
wir kennen. Der Sohn Gottes, der unter unglaublicher menschlicher Gewalt
gelitten hat, überwindet den Tod. Not und Leid haben nicht das letzte Wort. Mich
berührt in diesem Jahr besonders, wie widerständig und kraftvoll dieser Osterruf
ist: Die Zuversicht, dass das Leben siegt, inmitten all der Kriege und des Elends
dieser Tage.“ Ostern setze jeder Barriere, jeder Lebensfeindlichkeit sein Halleluja
entgegen. „Gott weist Hass und Vernichtung in die Schranken und hat dem Tod
am Kreuz die Macht genommen“, so Bischöfin Fehrs. „Die Abgründe der Welt sind
nicht die ganze Wirklichkeit. Darin liegt die Kraft von Ostern.“
Diese Osterbotschaft habe so gesehen auch eine seelsorgerliche Dimension: sie
stehe für eine Seelsorge der Hoffnung, die nicht nur in den großen Krisen, sondern
auch in persönlichen Niederschlägen trägt: „Ostern richtet den Blick darauf, dass
wir wieder aufgerichtet werden, auch in den leisen Nöten, bei Einsamkeit, Angst
oder Überforderung. Schon darüber sprechen zu können, lässt oft den schweren
Stein von der Seele rollen und ermöglicht ein befreites Aufatmen.“

Dass viele Menschen solche Gespräche suchen, zeige sich in den vielfältigen
Seelsorgeangeboten der Kirche. Allein in der Telefonseelsorge werden jährlich 1,3
Millionen Gespräche von den mehr als 200 Hauptamtlichen und rund 8.000
Ehrenamtlichen der Telefonseelsorge geführt – im Schnitt rund 3.500 Gespräche
am Tag. Hinzu kommen 44.000 Mails und fast 40.000 Chats.
Für die Ratsvorsitzende ist das gelebte Osterhoffnung. „Genau darin wird Ostern
mitten im Leben konkret: Menschen erfahren Entlastung, werden gehört und
spüren, dass sie mit ihren Sorgen nicht allein sind. Dieser lebensrettende
Hoffnungstrotz hilft, das Leben anzunehmen und zu umarmen“, so die Bischöfin.

Workshops für Kids ab 12 Jahren

WORKSHOP FÜR KIDS AB 12 JAHREN

Die Soziale Schuldner- und Insolvenzberatung der Diakonie Altenkirchen bietet mehrere Workshops zur Finanzbildung und Schuldenprävention in Kooperation mit dem KOMPA an.
Infos und Anmeldung im KOMPA

KOMPA Ev. Kinder- und Jugendzentrum Altenkirchen,
Wilhelmstr. 6, Altenkirchen
Telefonnummer: 02681 5899
www.kompa-altenkirchen.de

Neue Bildungsreihe „Demokratie leicht erklärt“ im Mehrgenerationenhaus Altenkirchen

Text in leichter Sprache!

Am Dienstag, den 17. März um 17:30 Uhr, startet eine neue Bildungsreihe im Mehrgenerationenhaus Altenkirchen. Die Reihe heißt „Demokratie leicht erklärt“.
In dieser Reihe wird einmal im Monat darüber gesprochen, was die deutsche Demokratie ist. Das bedeutet, wir erklären einfache Dinge wie:
• Wie werden Entscheidungen getroffen?
• Was sind Landtagswahlen?
• Wie funktioniert das Parteiensystem?
Die Referentin für diese Reihe ist Christa Frey. Sie kommt aus der Flüchtlingshilfe Flammersfeld und wird die Themen einfach und verständlich erklären.
In der Reihe sind auch Ausflüge geplant. Wir möchten gemeinsam ins Haus der Geschichte in Bonn fahren. Außerdem sind Besuche im Landtag in Mainz vorgesehen.
Das Projekt wird vom Mehrgenerationenhaus Altenkirchen zusammen mit zwei anderen Gruppen gemacht:
• der Ergänzenden Unabhängigen Teilhabeberatung
• dem Jugendmigrationsdienst

Das Projekt richtet sich an alle Menschen, die gerne einfache Erklärungen haben. Es ist auch für diejenigen gedacht, die sich für Politik interessieren oder sich auf den Test „Leben in Deutschland“ vorbereiten möchten.
Die Teilnahme an der Bildungsreihe ist kostenlos. Jeder ist herzlich eingeladen, daran teilzunehmen.
Das Projekt wird über Kollekten der Evangelischen Kirche Rheinland unterstützt und gefördert.

Infos unter: www.diakonie-altenkirchen.de