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Neues Programm vom MGH 2026

Das Mehrgenerationenhaus (MGH) Altenkirchen hat ein neues Halbjahresprogramm veröffentlicht, das in einem kompakten Leporello im Postkartenformat präsentiert wird.

Das Programm bietet eine Vielzahl von Aktivitäten und Veranstaltungen, die auf die Bedürfnisse der verschiedenen Generationen abgestimmt sind.

Die handliche Größe, die visuelle Aufbereitung und die Vielzahl an Aktivitäten machen es zu einem wertvollen Tool für die Kommunikation mit Ihnen. Das reduzierte Format verringert den Papierverbrauch, was umweltfreundlicher und nachhaltiger ist. Das MGH Altenkirchen bleibt damit auch weiterhin ein zentraler Ort für Begegnung und Austausch.

Für aktuelle Informationen zu Veranstaltungen und Angeboten empfiehlt es sich, regelmäßig die Webseite des MGH Altenkirchen zu besuchen (www.mgh-ak.de)  oder direkt im Haus nachzufragen.(Wilhelmstr.10. 57610 Altenkirchen)

Hier sehen Sie das Neue MGH Program 1. Halbjahr 2026

MGH_1Halbjahr_2026

Auftakt zur Landtagswahl 2026

Im Rahmen ihrer Mitgliederversammlung hat die LIGA der Freien Wohlfahrtspflege in Rheinland-Pfalz die Positionierung „Für sozialen Zusammenhalt! Sozialstaat sichern – Teilhabe ermöglichen – Demokratie stärken“ veröffentlicht. Diese stellt den Start einer Kampagne dar, die bis zur Landtagswahl 2026 auf die dringenden Handlungsbedarfe in der Sozialpolitik hinweist.

Die LIGA betont, dass Sozialpolitik eng mit Demokratiepolitik verbunden ist. Aktuelle Krisen, gesellschaftliche Polarisierung und wachsende Belastungen gefährden den sozialen Zusammenhalt. Zunehmende Armut, Isolation und mangelnde Perspektiven führen zu Ausgrenzung und Radikalisierung, was entschlossen angegangen werden muss. Besonders die Suchthilfe ist seit Jahren unterfinanziert, was den Fortbestand vieler Beratungsstellen gefährdet. Ähnliche Entwicklungen haben wir in der Schuldner-, der Migrations- und Erziehungsberatung.

Die LIGA, die über 10.000 soziale Einrichtungen mit mehr als 175.000 Beschäftigten und über 40.000 Ehrenamtliche unterstützt, fordert politische Rückendeckung und langfristige Rahmenbedingungen für die soziale Infrastruktur. Albrecht Bähr, Vorsitzender der LIGA, hebt hervor: „Wer Zusammenhalt will, muss ihn finanzieren.“ Investitionen in den Sozialstaat sind entscheidend für die Stärkung der Demokratie.

 

Fünf politische Prioritäten für 2026

Mit Blick auf die kommende Legislatur benennt die LIGA fünf zentrale Handlungsfelder:

  • Einsamkeit und Ausgrenzung vorbeugen: Quartiersarbeit, Begegnungsräume und niedrigschwellige Hilfen flächendeckend ausbauen.
  • Kinder und Jugendliche stärken: Zugang zu Bildung und Teilhabe sowie Betreuung und Hilfen zur Erziehung sichern – unabhängig vom Wohnort und Einkommen.
  • Soziale Infrastruktur zukunftsfest machen: innovative Versorgungsmodelle (auch im ländlichen Raum) fördern und Fachkräfte systematisch unterstützen.
  • Armut in Jugend und Alter bekämpfen: Beratung, Teilhabeangebote und soziale Sicherung ausbauen.
  • Demokratie und Vielfalt schützen: Subsidiarität stärken, Trägervielfalt garantieren und klar gegen Diskriminierung und Ausgrenzung Stellung beziehen.

Diakonie Deutschland zur neuen Grundsicherung – Rückschritt auf Kosten der Schwächsten

Die Bundesregierung hat einen Entwurf für eine neue Grundsicherung vorgelegt. Sie will eine effektivere Ausgestaltung der Sozialleistungen erreichen. Die Diakonie Deutschland bezweifelt, dass die neue Grundsicherung dabei hilft. „Ein großer Teil der Leistungsberechtigten muss sehr große Hürden überwinden, um sich selbstständig finanzieren zu können. Gründe dafür sind zum Beispiel persönliche Probleme, Lücken in der Ausbildung oder gesundheitliche Einschränkungen. Solche Barrieren lassen sich nicht einfach durch mehr Druck beiseiteschieben, sondern müssen aktiv bearbeitet werden.

Dazu sind gezielte Maßnahmen zur sozialen und arbeitsmarktpolitischen Integration nötig: Menschen müssen in die Lage versetzt werden, ihr Leben langfristig selbstständig zu finanzieren“, erklärt Rüdiger Schuch, Präsident der Diakonie Deutschland. Die Neuregelung stelle hingegen eine Abkehr von einer Unterstützung und Begleitung dieser Menschen auf Augenhöhe dar. Sie beende den von der Diakonie Deutschland mit der Einführung des Bürgergeldes begrüßten Paradigmenwechsel im Sozialgesetzbuch II.

Zwar könne von Leistungsberechtigten Mitarbeit und Mitwirkung eingefordert werden, so Schuch. „Kürzungen und Sanktionen treffen jedoch besonders Menschen mit psychischen Belastungen, Sprachbarrieren oder in persönlichen Krisen. Hier muss die jeweilige Lebenssituation berücksichtigt werden.“ Das Versprechen von Ausnahmen bei Sanktionen helfe wenig, weil die Betroffenen entsprechende Nachweise oft nicht schnell genug erbringen könnten, da sie häufig sehr lange auf psychologische Unterstützung warten müssten.

Wie der aktuelle Entwurf des Armuts- und Reichtumsberichts der Bundesregierung zeigt, nimmt fast die Hälfte aller Leistungsberechtigten ihre Ansprüche nicht wahr. Gründe dafür sind Scham, Angst vor Kontrolle oder mangelnde Kenntnis. „Nur wer sich traut, seinen Anspruch geltend zu machen, ist auch für Unterstützungsangebote erreichbar. Hier brauchen wir einen schnelleren und unbürokratischen Zugang. Besondere Hilfen am Arbeitsmarkt sind zwar gesetzlich vorgesehen, aber nicht ausreichend finanziert. Gezielte Investitionen in Begleitung, Integration und die Stärkung sozialer Teilhabe sind nötig. Hier muss die Koalition nachbessern.“

Kritisch sieht die Diakonie Deutschland außerdem die Kürzungen bei den Wohnkostenzuschüssen. „Diese Regelungen ignorieren die Realität auf dem angespannten Wohnungsmarkt und fördern Wohnungslosigkeit“, so Schuch.

In ihrer Stellungnahme vom 20.11.2025 an die Bundesregierung bezweifelt die Diakonie Deutschland, dass die neue Grundsicherung die Hilfebedürftigkeit und die Kosten senken wird. Dazu wären gezielte Maßnahmen zur sozialen und arbeitsmarktpolitischen Integration nötig, damit Menschen in die Lage versetzt werden, ihr Leben langfristig selbstständig zu finanzieren. Die Neuregelung stellt hingegen eine Abkehr von einer Unterstützung und Begleitung dieser Menschen auf Augenhöhe dar. Damit werde der von der Diakonie Deutschland mit der Einführung des Bürgergeldes begrüßte Paradigmenwechsel im Sozialgesetzbuch II beendet.

Bild/Piktogramm: © Diakonie/Francesco Ciccolella

Quelle: Diakonie.de

„Starke Eltern – Starke Kinder“ Der Elternkurs des Kinderschutzbundes

Auch im nächsten Jahr bieten wir wieder den Elternkurs „Starke Eltern – Starke Kinder“ an. Der vom Kinderschutzbund entwickelte Kurs richtet sich an Eltern und Interessierte, die mehr Leichtigkeit und Freude ins Familienleben bringen wollen.

Dem beigefügten Flyer können Sie Inhalte zum Kurs, die Kurszeiten und den Veranstaltungsort entnehmen.

Flyer: Der Elternkurs des Kinderschutzbundes mit weiteren Informationen

 

 

 

Selbstbestimmung und Teilhabe

Gemeinsame Eckpunkte zur Weiterentwicklung der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen
Der Deutsche Behindertenrat, die Liga Selbstvertretung, die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege und die Fachverbände für Menschen mit Behinderung stellen gemeinsam fest, dass die mit dem Bundesteilhabegesetz eingeleitete Reform der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen ein wichtiger und fortschreitender Prozess ist. Einen Rückschritt darf es nicht geben.

Denn dazu passenden Text finden Sie hier!

 

 

20. November 2025 – Tag der Kinderrechte – ein Datum, das verpflichtet

Am 20. November fand zum 36. Mal der Internationale Tag der Kinderrechte statt. Seit die Kinderrechte 1989 weltweit in den UN-Kinderrechtskonventionen festgeschrieben wurden erinnert dieses Datum daran, dass Kinder besondere Rechte brauchen und Erwachsene, die sie schützen. Vieles hat sich verbessert, aber die Realität zeigt: Auch heute geraten Kinder und Jugendliche in Situationen, in denen sie zu viel tragen, zu wenig gehört werden oder schlicht jemanden brauchen, der an ihrer Seite steht.

Genau hier setzt die Beratungsstelle des Diakonischen Werkes im Haus der Ev. Kirche Altenkirchen an. Unter der psychologischen Leitung von Barbara Stahlheber arbeitet ein multiprofessionelles Team aus Psychologinnen, Pädagoginnen und Therapeutinnen, dies sind neben Barbara Stahlheber Katrin Albrecht, Astrid Kaiser und Brigitte Schulz-Wagner in der Beratung für Kinder, Jugendliche und Familien. In der Schwangeren- und Schwangerenkonfliktberatung begleiten in Altenkirchen Eva Christin Hähn und in Betzdorf Anne Hecker sowie Katrin Bosch Menschen in einer besonders sensiblen Lebensphase. Die Beratung ist vertraulich, kostenfrei und nicht an eine Konfession gebunden. Kinderrechte bleiben nur Worte, wenn niemand sie ernst nimmt. Die Beratungsstelle des Diakonischen Werkes zeigt jeden Tag, wie es geht: präsent, zugewandt und mit echtem Engagement für die Jüngsten in unserer Region.

Am 20.11.2025 machten die Beratungsstelle und weitere Fachbereiche des Diakonischen Werkes durch das Ausleuchten der Fenster mit blauen Strahlern und dem Tragen blauer Kleidung auf den Internationalen Tag der Kinderrechte aufmerksam, da dieser Tag unter der Farbe Blau steht. Kinderrechte brauchen Sichtbarkeit!

Weitere Infos:

Diakonisches Werk des Evangelischen Kirchenkreises Altenkirchen

Stadthallenweg 16

57610 Altenkirchen

 

Tel. (02681) 82496-12

info@beratungsstelle-altenkirchen.de

www.diakonie-altenkirchen.de

Gesundheit für alle! Filmvorführung „Expedition Depression“

Entdecke die Welt der mentalen Gesundheit! 

Die EUTB Altenkirchen ist mit einem Informationsstand vertreten und lädt dich herzlich zu einer besonderen Filmvorführung ein!

 Filmvorführung:
„Expedition Depression“

 Wo?
Kreisverwaltung Altenkirchen
Parkstr. 1, 57610 Altenkirchen

 Wann?
Mittwoch, 26. November
⏰ Uhrzeit: 17:30 – 21:00 Uhr

 EINTRITT FREI!

 Anmeldung:
Bitte melde dich bei Anja Weber, der Psychiatriekoordinatorin, an:
✉️ E-Mail: anja.weber@kreis-ak.de
Telefon: 02681 – 81 2457


Diese Filmvorführung ist ein gemeinsames Angebot des Landkreises Altenkirchen & LZG Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V.

 Gefördert durch:
Das Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit, Rheinland-Pfalz


 Kommt vorbei, informiert euch und lasst uns gemeinsam über das wichtige Thema mentale Gesundheit sprechen! Wir freuen uns auf euch!

#MentalHealth #EUTBAltenkirchen #ExpeditionDepression #Gesundheitsförderung #Altenkirchen #Kreisverwaltung

„Bundesinitiative Barrierefreiheit – Deutschland wird barrierefrei“

In einem fortschrittlichen Land wie Deutschland muss das Leben barrierefrei sein. Barrierefreiheit
ist ein Qualitätsstandard für ein modernes Land und ein Gebot wirtschaftlicher Vernunft. Von
Barrierefreiheit profitieren neben Menschen mit Behinderungen auch ältere Menschen,
Menschen mit geringen Deutschkenntnissen und junge Familien. Barrierefreiheit zu verwirklichen
ist deswegen eine wichtige Zukunftsaufgabe.
Deutschland hat die UN-Behindertenrechtskonvention ratifiziert. Artikel 9 Abs. 1 der UN Behindertenrechtskonvention formuliert, dass die Vertragsstaaten geeignete Maßnahmen treffen
„mit dem Ziel, für Menschen mit Behinderungen den gleichberechtigten Zugang zur physischen
Umwelt, zu Transportmitteln, Information und Kommunikation, einschließlich Informations- und
Kommunikationstechnologien und -systemen, sowie zu anderen Einrichtungen und Diensten, die
der Öffentlichkeit in städtischen und ländlichen Gebieten offenstehen oder für sie bereitgestellt
werden, zu gewährleisten.“
Obwohl in den vergangenen Jahren zahlreiche Regelungen getroffen wurden, um öffentliche
Stellen und private Akteure zu Barrierefreiheit zu verpflichten, gibt es in vielen Lebensbereichen
in Deutschland noch Barrieren. So ergeben zum Beispiel Hochrechnungen aus dem Mikrozensus
2018, dass nur rund 1,5 Prozent der Wohnungen in Deutschland barrierefrei oder barrierearm
sind. Nach Auskunft der Kassenärztlichen Bundesvereinigung sind bislang nur ca. 26 Prozent der
Haus- und Facharztpraxen barrierefrei. Der erste Bericht der Überwachungsstelle des Bundes für
Barrierefreiheit von Informationstechnik zeigt, dass staatliche Webseiten teilweise nicht
barrierefrei sind. In einer Umfrage der Aktion Mensch von Mai 2022 geben ein Drittel der
Befragten mit Beeinträchtigung an, nicht selbständig im öffentlichen Verkehr unterwegs sein zu
können, weil sie die zahlreichen Barrieren nicht alleine bewältigen können.
Auch in anderen Bereichen bestehen Barrieren. Die Menüführung vieler Bezahl- und
Fahrkartenautomaten ist sehr kompliziert und stellt für viele Menschen eine große Alltagshürde
dar.Für Kinder mit körperlichen Beeinträchtigungen gibt es nur wenige Spielplätze. Menschen
mit Behinderungen in besonderen Wohnformen wie auch
Menschen in Pflegeheimen haben oft Probleme, das Internet zu nutzen. An vielen Stellen fehlen
barrierefreie Informationen in Leichter Sprache und Gebärdensprache.
Die Verbesserung der Barrierefreiheit ist in dieser Legislaturperiode und darüber hinaus eine
bedeutsame Aufgabe für alle politischen Ebenen in Deutschland in ihrer jeweiligen Zuständigkeit
und Finanzierungsverantwortung.

Beachflag für den Lotsenpunkt in Hamm – (Sieg)

Mehr Sichtbarkeit für ein wichtiges Angebot: Am Donnerstag, den 23. Oktober, überreichten die Caritas Rhein-Sieg, das Diakonische Werk Altenkirchen und die Verbandsgemeinde Hamm (Sieg) als Kooperationspartner der Lotsenpunkt-Initiative den dort ehrenamtlich aktiven Lotsinnen eine eigene Beachflag. Zukünftig soll diese als Aufmerksamkeitsfänger bei der wöchentlichen Öffnung des Lotsenpunktes im KulturHausHamm dienen und auch bei Events und Messen verwendet werden können, um das wichtige Angebot präsenter zu machen:

Der Lotsenpunkt bietet Orientierung und Unterstützung in schwierigen Lebenslagen. Nach dem Motto „Irgendwas geht immer“, mit welchem auch die Beachflag versehen ist, helfen die geschulten Lotsinnen in Hamm (Sieg), wenn Menschen nicht mehr weiterwissen oder sich mit ihren Problemen allein gelassen fühlen. Ob Einsamkeit, Lebens- und Familienkrise oder finanzielle Sorgen: die Lotsinnen haben ein großes Repertoire an lokalen Anlaufstellen und Ansprechpartner:innen zusammengestellt, mit denen sie ihren Klient:innen lösungsorientiert zur Seite stehen und bei der Vermittlung helfen. Dabei unterliegen sie der Schweigepflicht, sodass sich Menschen ihnen bedenkenlos anvertrauen können.

Zu den Öffnungszeiten (donnerstags zwischen 14 und 16 Uhr im KulturHausHamm), ist ein Kommen ohne Voranmeldung möglich, darüber hinaus können mit den Lotsinnen Termine per E-Mail an team@lotsen-hamm-sieg.de vereinbart werden oder unter der Mobilnummer 0170 1123596 der telefonische Kontakt gesucht werden.

Zur Übergabe der Beachflag waren Christa Abts und Corinna Bitzer von der Caritas Rhein-Sieg, Geschäftsführerin Margit Strunk und Ronja Polke vom Diakonischen Werk Altenkirchen sowie Emilienne Markus von der Verbandsgemeindeverwaltung Hamm (Sieg) (Tourismus und Ehrenamt) gekommen. Zusammen mit den Lotsinnen sprachen sie zudem über organisatorische Fragen und die Entwicklung des Lotsenpunktes in Hamm (Sieg).

Langfristig möchten die sechs Lotsinnen Gisela Greskamp, Petra Krämer, LuBelle Kreutzer, Sylvia Link, Julia Pohontsch und Ulla Schmidt ihr Team erweitern und heißen Neuzugänge und Interessierte jederzeit willkommen. Wer sich für das Ehrenamt interessiert, kann ebenfalls die Kontaktmöglichkeiten des Lotsenpunktes in Hamm (Sieg) nutzen und den Lotsinnen auf kurzem Wege eine E-Mail an team@lotsen-hamm-sieg.de hinterlassen.

(Foto & Text: Jana Richartz)