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Aktionswoche für Kinder aus suchtbelasteten Familien unter dem Motto „Wir sind Millionen“

Das Diakonische Werk in Altenkirchen beteiligt sich an der bundesweiten Aktionswoche für Kinder aus suchtbelasteten Familien unter dem Motto „Wir sind Millionen“

An einem Infostand am Markttag Donnerstag, 22.02.24, können sich Interessierte in der Fußgängerzone in Altenkirchen zu den Unterstützungsangeboten in der Region informieren

Unter dem Motto „Wir sind Millionen“ ruft die Interessensvertretung

NACOA vom 18.-24. Februar 2024 wieder zu Veranstaltungen im ganzen Land auf, um auf die Lage betroffener Kinder aufmerksam zu machen. Auch die Fachstelle für Suchtprävention und für Kinder aus suchtbelasteten Familien im Diakonischen Werk Altenkirchen beteiligt sich in diesem Jahr mit einem Infostand an der Aktionswoche.

Etwa jedes 5. Kind in Deutschland wächst mit einem suchtkranken Elternteil auf, das sind knapp drei Millionen Kinder und Jugendliche. Rund sechs Millionen Erwachsene sind in einer suchtbelasteten Familie großgeworden. Viele von ihnen kämpfen ihr Leben lang mit den Folgen. Ihr Risiko, als Erwachsene selbst suchtkrank zu werden, ist im Vergleich zu Kindern aus Familien ohne Suchtthematik bis zu sechsfach erhöht. Zwei von drei Kindern mit suchtkranken Eltern sind im Laufe ihres Lebens von einer Sucht oder einer anderen psychischen Erkrankung betroffen.

Um diesen Schäden vorzubeugen, ist es wichtig, dass betroffene Kinder vertrauensvolle Beziehungen außerhalb der Familie aufbauen und professionelle Hilfe erhalten. Doch Sucht trägt in unserer Gesellschaft ein Stigma und ist in den betroffenen Familien ein Tabuthema, über das weder innerhalb noch außerhalb der Familie gesprochen wird. Im Rahmen der 15. COA-Aktionswoche für Kinder aus suchtbelasteten Familien vom 18.-24. Februar 2024 unter dem Motto #wirsindmillionen wollen wir daher diesen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen Mut machen, über ihre Sorgen zu sprechen, Hilfsangebote im Netz und vor Ort zu suchen und sich vom Schatten der elterlichen Sucht zu befreien.

„Und vor allem möchten wir auf die Unterstützungsangebote vor Ort hinweisen, die wir schon haben“, sagt Miriam Ottweiler-Jaeger vom Diakonischen Werk in Altenkirchen. „Besonders freuen wir uns, dass wir – mit finanzieller Unterstützung durch das Jugendamt – weiterhin die Kindergruppe Saustark in Altenkirchen anbieten können, die sich 14-tägig trifft und Kinder unterstützt, die in ihren Familien Sucht oder andere Belastungen erleben. Ebenfalls in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk Frühe Hilfen beim Kreis bieten wir regelmäßige Fortbildungen für pädagogische Fachkräfte zum Thema ‚Unterstützung für Kinder aus suchtbelasteten Familien in der pädagogischen Praxis‘ in Kitas und Schulen an. Eine weitere Besonderheit vor Ort ist eine eigene Selbsthilfegruppe für Angehörige von Suchtkranken, die sich ebenfalls zweiwöchentlich im Haus Felsenkeller trifft. Auch Einzelberatungen für betroffene Angehörige aller Generationen bieten wir bei uns in der Fachstelle im Diakonischen Werk an“, so die Diplom-Pädagogin. Die Erweiterung der Angebote für betroffene Kinder, Jugendliche und Erwachsene ist für das Jahr 2024 geplant.

Am Donnerstag, den 22.02.2024 von 9-12:00 Uhr wird die Fachstelle für Suchtprävention und für Kinder aus suchtbelasteten Familien im Diakonischen Werk, zusammen mit der Selbsthilfegruppe für Angehörige von Suchtkranken vor dem Mehrgenerationenhaus „Mittendrin“ in der Fußgängerzone in Altenkirchen, Wilhelmstraße 10, mit einem Infostand vertreten sein und gerne für persönliche Gespräche zur Verfügung stehen. Jede*n Besucher*in des Infostandes erwartet ein kleines Präsent, passend zur Aktionswoche.

Weitere Informationen erhalten Sie beim Diakonischen Werk Altenkirchen:
Frau Miriam Ottweiler-Jaeger, Telefon: 02681-800846, E-Mail: miriam.jaeger@diakonie-altenkirchen.de.

 

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Lotsenpunkt Hamm (Sieg) startet mit Schulung für freiwillige Helferinnen und Helfer

Lotsenpunkt Hamm (Sieg) startet mit Schulung für freiwillige Helferinnen und Helfer

„Auch wenn die Not groß ist, irgendetwas an Hilfe ist fast immer möglich“ – nach diesem Leitgedanken arbeiten die Lotsenpunkte im Erzbistum Köln. Dort finden Menschen in Not ein offenes Ohr und konkrete Hilfen. Nach dem Start des Lotsenpunktes in Wissen ist nun ein weiterer Standort in Hamm (Sieg) geplant. Gemeinsam sind der Caritasverband Rhein-Sieg e.V. und das Diakonische Werk Altenkirchen mit den Kirchengemeinden vor Ort und die Ehrenamtsinitiative „Ich bin dabei“ in der VG Hamm mit den Seniorenlotsen in den Vorbereitungen.

In den Lotsenpunkten geht´s schlichtweg ums Kümmern, wenn jemand Probleme hat. Die Lotsen selbst sind Ehrenamtliche, die eng mit den sozialen Fachstellen in der Region zusammenarbeiten. Dabei sollen die freiwilligen Helferinnen und Helfer nicht allein gelassen werden, sondern im Vorfeld auf diese Aufgabe vorbereitet werden. Auch im späteren Einsatz ist eine enge Anbindung an Beratungsstellen und Fachdienste vorgesehen.

„Wir freuen uns, dass der Lotsenpunkt für Hamm (Sieg) nun konkret wird“ – so Christa Abts, Fachdienst Gemeindecaritas Altenkirchen, Margit Strunk, Geschäftsführung Diakonisches Werk und Emilienne Markus, Ehrenamtsinitiative VG Hamm (Sieg). Die ersten Ehrenamtlichen sind gefunden und die Termine für die Schulung sind in der Abstimmung. Weitere Freiwillige können noch dazukommen.

Eine Infoveranstaltung mit Vorstellung der Schulungsinhalte für den Lotsenpunkt durch Mitarbeiterinnen von Caritas und Diakonie findet am Donnerstag, 22. Februar 2024 um 15 Uhr im Teehaus, Siegstr. 15 in Hamm statt. Alle Interessierten sind herzlich willkommen.

Weitere Infos:

Christa Abts, Fachberatung Gemeindecaritas unter Telefon 02681-8789210 oder per Mail: christa.abts@caritas-rheinsieg.de und Margit Strunk, Diakonisches Werk Altenkirchen unter Telefon 02681 / 800820, Mail: margit.strunk@diakonie-altenkirchen.de

 

Kennen Sie schon das Notfallregister?

Kennen Sie schon das Notfallregister? Die EUTB (Ergänzende Unabhängige Teilhabeberatung) informiert:

Notfallregister ist ein eingetragener Verein, der den Einsatzkräften hilfreiche Zusatzinformationen zur Verfügung stellt, damit Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen bedarfsgerecht unterstützt werden.

Im Notfallregister können Menschen mit Beeinträchtigungen eintragen, dass sie im Not- und Katastrophenfall, wie jetzt bei Überschwemmungen oder bei Feuer, besondere Hilfe brauchen, weil sie zum Beispiel im Rollstuhl sitzen. Mitunter ist diese Information lebensrettend. Die Rettungskräfte vor Ort, Feuerwehr, Polizei, Katastrophenschutz oder auch das Technische Hilfswerk können diese Informationen einsehen. Sie entscheiden dann, welche Maßnahmen getroffen werden müssen und legen Prioritäten, da bei einem Notfall viele verschiedene Faktoren zu beachten sind. Verantwortung kann hier also nicht einfach übertragen werden, aber es können wichtige Informationen geteilt werden, die eine Rettung im Notfall erleichtern und beschleunigen. Die Registrierung kann auf der Webseite des Vereins unter www.notfallregister.eu vorgenommen werden.

Und kennen Sie auch den Notfallausweis, den Notfallpass und die SOS-Notfalldose?

Allen dreien ist gemeinsam, dass Sie dort wichtige Informationen zu Ihrer Person (wie z. Bsp. Allergien, Medikamente, Blutgruppe), zu Angehörigen, die verständigt werden sollen und zu Ihrer Krankenkasse/dem Hausarzt eintragen. Den Notfallausweis gibt es als kleine Faltkarte für den Geldbeutel z.Bsp. beim VDK.

Der Notfallpass ist digital und wird auf dem Android-Smartphone (ab Version 7) oder dem iPhone (ab IOS 8, in IOS11 noch verbessert) eingerichtet. Im Notfall können dann Ersthelfer*innen, Rettungskräfte oder Ärzt*innen diese Informationen zur Gesundheit abrufen. Welche Informationen Sie hinterlegen, entscheiden Sie selbst. Wenn Sie es erlauben, kann jede Person auf Ihre Notfalldaten zugreifen – auch wenn das Handy gesperrt ist. Eine Anleitung zur Installation finden Sie unter

https://mobilsicher.de/ratgeber/notfallpass-infos-iphone-und-android

Die Notfalldose ist ein Set und besteht aus einer kleinen Plastikdose, zwei Aufklebern und einem Einlegeblatt mit Informationen zu Ihrer Person. Damit sie im Notfall schnell gefunden wird, hat sie einen festen Platz: in der Kühlschranktür. Ein Aufkleber an der Wohnungstür und ein Aufkleber auf dem Kühlschrank zeigt den Rettungskräften an, dass in der Wohnung eine solche Dose vorhanden ist. Man kann die Notfalldose gegen ein kleines Entgelt beim VDK, beim DRK und auch über Internetversand bestellen. Informationen dazu finden Sie unter www.notfalldose.de

 

Die EUTB berät Menschen mit (drohender) Beeinträchtigung im Landkreis Altenkirchen und Neuwied an folgenden Standorten:

Diakonisches Werk Altenkirchen, Stadthallenweg 16, 57610 Altenkirchen, Tel 02681-8008-20,  info@eutb-ak-nr.de

Diakonisches Werk Neuwied, Rheinstr. 69, 56564 Neuwied , Tel: 02631-3922-18/19 info@eutb-ak-nr.de und bietet Außensprechstunden in Daaden, Betzdorf, Wissen, Hamm, Asbach, Puderbach, Neustadt, Dierdorf und Linz an. Bei Bedarf sind auch Hausbesuche möglich.

 

Weitere Infos unter:

www.diakonie-altenkirchen.de.

www.teilhabeberatung.de

Online – Terminbuchung

Online-Terminbuchung

Für unseren Arbeitsbereiche EUTB – Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung und ASB Allgemeine Soziale Beratung sind Terminbuchungen online möglich

Reservieren Sie sich  einen Beratungstermin. Wählen Sie den Ort, Beratungsangebot, Mitarbeiter, Tag, und Uhrzeit. Nur an den weiß unterlegten Tagen, finden Beratungstermine statt. Ist der Tag rot unterlegt sind bereits alle Termine vergeben.
Nach der Reservierung erhalten Sie eine Terminbestätigung per Mail zugesandt. 

hier geht es zur Online Terminbuchung.

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Mit Gutscheinen für Kinderbettdecken anderen eine Freude bereiten – Evangelische Kirchengemeinde Hamm/Sieg und Teehaus der Diakonie starten Projekt in der Vorweihnachtszeit

Der Winter kommt und #wärmewinter, eine gemeinsame Aktion der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und der Diakonie Deutschland, geht in die nächste Runde. Gemeinsam beteiligen sich das Diakonische Werk des Evangelischen Kirchenkreises Altenkirchen und die Evangelische Kirchengemeinde Hamm/Sieg in diesem Winter an der Aktion.

Wer eine Familie kennt, die eine neue warme Kinderbettdecke gut gebrauchen könnte, sich diese aber nur schwer leisten kann, kann sich an die Kirchengemeinde Hamm/Sieg oder das Teehaus in Trägerschaft des Diakonischen Werkes wenden. Dort gibt es Gutscheine für Kinderbettdecken, die verschenkt werden können.

Die hohen Energiepreise und steigende Lebenshaltungskosten brachten viele Menschen schon im letzten Winter in eine soziale Notlage. Die Evangelische Kirche hat bundesweit zu Aktionen aufgerufen und Gelder zur Verfügung gestellt, um ganz praktische kleine Hilfen zu geben, Nächstenliebe zu zeigen und anderen eine Freude zu bereiten.

Wer im Raum Hamm einen Gutschein weitergeben möchten kann sich wenden an:

Gemeindeamt der Evangelischen Kirchengemeinde Hamm/Sieg, Dietrich-Bonhoeffer-Haus, Parkstraße 3 in Hamm/Sieg zu den Öffnungszeiten (Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag von 9:30 – 11:00 Uhr und Donnerstag von 16:00 – 18:00 Uhr; um telefonische Voranmeldung unter Tel. 02682 / 8265 wird gebeten.

Teehaus, Siegstr. 15 in Hamm/Sieg zu den Öffnungszeiten Dienstag und Donnerstag von 09:00 – 17:00 Uhr, um tel. Voranmeldung unter 02682 / 96 56 568 wird gebeten.

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Inklusive Zukunftswerkstatt für Altenkirchen

Inklusive Zukunftswerkstatt für Altenkirchen lieferte Ergebnisse, Ideen und Ansatzpunkte für kommende Aufgaben und Projekte

 

Im September trafen sich die Mitwirkenden an der Inklusiven Zukunftswerkstatt für Altenkirchen im Theodor-Maas-Haus zu einer Auswertung und Ergebnisveranstaltung. Das Projekt wurde vom Mehrgenerationenhaus Altenkirchen, der Ergänzenden Unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) des Diakonischen Werks und einem Beirat aus verschiedenen Vertretern von Lebenshilfe, Caritas, HiBA, Stadt und Verbandsgemeinde in 2018 vorbereitet und im Juli 2022 mit einer Auftaktveranstaltung umgesetzt. Danach wurde in verschiedenen Gruppen weitergearbeitet. Nun wurde Bilanz gezogen: „Was haben wir erreicht und was von den vielen gesammelten Ideen steht noch auf der Liste zur Umsetzung?! – so Anette Hoffmann-Kuhnt von der EUTB im Diakonischen Werk Altenkirchen.

Alle Teilnehmenden waren sich einig, dass sich die „Inklusive Zukunftswerkstatt“ als gutes Format zur Bürgerbeteiligung anbietet und wiederholt werden sollte. Vor allem die beiden Stadtspaziergänge in Altenkirchen und Flammersfeld mit VertreterInnen aus der Kommune blieben in guter Erinnerung. „Da kann man mal konkret sehen, woran es hakt“ – so die Mitwirkenden.

Aus den gesammelten Ideen sind vier konkrete Projekte hervorgegangen. Eine Arbeitsgruppe, die sich mit dem Thema „Besser Einkaufen in Altenkirchen“ beschäftigte, hat einen kleinen „Einkaufsführer zur Barrierefreiheit“ erarbeitet, der in Kürze veröffentlicht und an den Aktionskreis und die Geschäfte in Altenkirchen gegeben wird. Enthalten sind Vorschläge zur barrierefreien Gestaltung eines Ladens, die individuell umgesetzt werden können.

Eine weitere Gruppe hatte sich mit dem Wunsch nach inklusiver Freizeitgestaltung auseinandergesetzt und eine „Freizeitgruppe“ gegründet, die gemeinsam zwei Mal monatlich etwas unternimmt. Seit Januar 2023 war von Essengehen, Spieleabend, Konzertbesuch, Filmabend und Ausflug alles dabei.

Als drittes Projekt wurde der sogenannte „Stammtisch Barrierefreiheit“ gegründet, der sich inhaltlich zu Barrierefreiheit im öffentlichen Raum fortbildet, aktuelle Hindernisse an die Kommune weiterleitet und gerne auch beratend für die Kommune zur Verfügung steht. Auf der Seite des Mehrgenerationenhaus Altenkirchen www.mgh-ak.de stehen Infos zu den Treffen des „Stammtisch Barrierefreiheit“ und es können Anregungen und Hinweise zu mangelnder Barrierefreiheit im Kreis eingestellt werden.

Schließlich wurden noch zwei weitere Projekte im Planungsstadium entwickelt. Zum einen geht es um Mobilität und die Anschaffung eines E-Bike-Tandems für die Mitnahme von beeinträchtigten Personen auf Radtouren: Gemeinsam mit dem Radsportgeschäft WällerSport wird derzeit an Anschaffungs- und Ausleihmodellen getüftelt und an Konzepten geschrieben. Als zweites Projekt wurde die Idee eines Hilfsmittelpools geboren, bei dem Technik wie Rampen verschiedener Länge, mobile Induktionsschleifen, ein verlegbares Blindenleitsystem, Piktogramme und anderes Material für die barrierefreie Gestaltung von Veranstaltungen ausgeliehen werden kann und eventuell sogar noch eine Person zur Beratung zur Verfügung steht.

Ein weiteres (Gesamt-)Ergebnis waren „Handreichungen an die Kommune zur Inklusion“ – eine Sammlung all dessen, was bei der Auftaktveranstaltung geäußert wurde und für die Kommune von Interesse sein könnte.

Neu hinzu kam eine Idee zur Gestaltung Inklusiver Partys im Kreis Altenkirchen, die begeistert aufgenommen wurde und jetzt in die Umsetzung geht.

Gefördert wurde das Projekt der Inklusiven Zukunftswerkstatt aus Mitteln der Bundeszentrale für Politische Bildung. Diese Förderung läuft leider im Oktober aus. Im gesamten Bundesgebiet wurden in der zweiten Förderrunde des Programms „Miteinander Reden“ 2021-2023 unter dem Motto „Gespräche gestalten – Gemeinsam handeln“ 100 interessante Projektideen im ganzen Bundesgebiet angestoßen, meist ging es in den verschiedenen Formaten um Bürgerbeteiligung und die Belebung Öffentlichen Raumes. Unter dem Link https://miteinanderreden.net werden einige davon vorgestellt.

„Für unser Projekt suchen wir momentan noch nach einer Anschlussfinanzierung, denn noch längst sind nicht alle Ideen umgesetzt und zweifellos gäbe es bei einem erneuten Durchgang noch viele weitere Anknüpfungspunkte“ – so Anette Hoffmann-Kuhnt, EUTB Altenkirchen. Mitwirkende an den Inklusionsprojekten sind jederzeit willkommen.

Infos:

EUTB am Standort Altenkirchen

Träger: Diakonisches Werk des Evangelischen Kirchenkreises Altenkirchen, Stadthallenweg 16, 57610 Altenkirchen

Tel. (02681) 8008 20; E-Mail: info@eutb-ak-nr.de

www.diakonie-altenkirchen.de

Öffentliche Bücherei Altenkirchen erhält Bücher zum Thema „Kinder psychisch kranker Eltern“

„Zusammen der Angst das Gewicht nehmen“ war das Thema der diesjährigen Woche zur Seelischen Gesundheit veranstaltet vom Aktionsbündnis Seelische Gesundheit. Nach einem interessanten Vortrag von Gabi Sturm, Fachkrankenschwester Psychiatrie in der St.-Antonius-Klinik Wissen sowie einem Informationsstand zum Thema „Kinder psychisch kranker Eltern“ im Mehrgenerationenhaus in Altenkirchen, übergaben nun die Mitarbeiterinnen der EUTB- Beratungsstelle im Diakonischen Werk und die Mitarbeiterinnen der Kontakt- und Beratungsstelle für psychisch kranke Menschen und des Ambulant Betreuten Wohnens des Caritasverbandes Rhein-Sieg e.V. am Standort Altenkirchen, eine Bücherkiste mit elf Büchern zum Thema, die im kommenden Jahr von den Kindergärten im Kreis ausgeliehen werden kann.

Nach diesem Jahr werden die Bücher in den allgemeinen Büchereikatalog aufgenommen und für alle ausleihbar sein. In der Bücherkiste sind vor allem Bilderbücher, die Ängste und Erfahrungen von Kindern, deren Eltern psychisch erkrankt sind, kindgerecht thematisieren und zwei Fachbücher für Erwachsene wie das Buch „Kinder psychisch kranker Eltern in der KITA“. Die Kindergärten werden nochmal gezielt angeschrieben und auf diese Möglichkeit hingewiesen. Gerade die Pandemiezeiten haben Menschen mit einer psychischen Erkrankung häufig schwer zugesetzt. Vorhandene Ängste haben sich verstärkt, Einsamkeit und Depressionen haben sich durch fehlende Kontaktmöglichkeiten ausgeweitet und auch die vorhandenen Hilfsangebote wie Selbsthilfegruppen, Gesprächskreise etc. sind während der Pandemie eingebrochen.

Für Kinder und Jugendliche, deren Eltern erkrankt sind, war dies spürbar und bedeutete eine weitere Belastung und nicht wenige haben selbst psychische Auffälligkeiten entwickelt. Der Caritasverband Rhein-Sieg e.V. und das Diakonische Werk des Kirchenkreis Altenkirchen möchten mit dieser Spende dazu beitragen, betroffenen Kindern etwas von der Last zu nehmen und zum Verständnis für ihre Situation beizutragen.

Informationen:

EUTB am Standort Altenkirchen
Träger: Diakonisches Werk des Evangelischen Kirchenkreises Altenkirchen
Stadthallenweg 16
57610 Altenkirchen
Tel. (02681) 8008 20
                                                            info@eutb-ak-nr.de
                                                            www.diakonie-altenkirchen.de

Caritasverband Rhein-Sieg e.V. am Standort Altenkirchen
Rathausstr. 5
57610 Altenkirchen
Tel. (02681) 87892 50;
                                                           Info.Altenkirchen@caritas-rheinsieg.de
                                                           www.caritas-rheinsieg.de

 

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Bundesteilhabegesetz – Beratung für Menschen mit Behinderung und Angehörige ist gefragt

Diakonisches Werk Altenkirchen ist EUTB-Beratungsstelle für die Landkreise Altenkirchen und Neuwied

In 2023 wurden das Angebot der Ergänzenden Unabhängigen Teilhabeberatung EUTB in Förderung des Bundes neu aufgestellt und von einer Projektförderung in eine Zuschussförderung überführt. Die Finanzierung dieser Beratungsstellen erfolgt für die Dauer einer Bewilligungsperiode von sieben Jahren. Das bedeutet Planungssicherheit und das Statement der Politik, dass die Arbeit der EUTB- Beratungsstellen ein wichtiger Baustein im Hilfenetzwerk rund um das Leben mit einer (drohenden) Beeinträchtigung darstellt. Die EUTB-Beratungsstellen bilden die Lotsenfunktion vor der Beantragung von Leistungen bei den Kostenträgern und beraten Menschen mit einer Beeinträchtigung individuell und passgenau zu ihrer Teilhabe an der Gesellschaft, zu Hilfsmitteln, Rehabilitationsleistungen, Schwerbehindertenausweis und vielem anderen mehr.

Im Landkreis Altenkirchen ist die EUTB-Beratungsstelle seit 2018 in Trägerschaft des Diakonischen Werks des Ev. Kirchenkreis angesiedelt. Seit 2023 deckt die Diakonie Altenkirchen auch das Einzugsgebiet des Landkreises Neuwied ab und hat dazu eine zentral gelegene Zweigstelle in den Räumen des Diakonischen Werk Neuwied in der Rheinstraße eingerichtet.

Die Beraterinnen für Neuwied, Anna Lich und Lisa Münnich haben mit Unterstützung der Kolleginnen Anette Hoffmann-Kuhnt und Juliane Keil am Standort Altenkirchen schon mit voller Fahrt ihre Arbeit aufgenommen. Im Landkreis Neuwied, der die höchste Dichte an Einrichtungen für Menschen mit Beeinträchtigung pro Kopf in Rheinland-Pfalz bietet, ist dies eine anspruchsvolle Aufgabe.

Beim Inklusionsfest der Stadt Neuwied zum diesjährigen 5.Mai, dem Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung war die EUTB mit einem Infostand vertreten und hat eifrig Netzwerkkontakte geknüpft.

In Altenkirchen läuft die Arbeit seit 2018 mit durchschnittlich 700 Anfragen pro Jahr. Hier hat die EUTB das diesjährige Stadtfest am 6./7. Mai in Altenkirchen genutzt und auf dem Platz vor der Christus-Kirche einen Inklusionsparcours mit Stationen wie Blindenstocktestlauf, Rollstuhlparcours, Fühl-, Riech- und Hörmemory, Hemiparese-Simulation und Brailleschrift schreiben angeboten. Anknüpfend an die „Inklusive Zukunftswerkstatt für Altenkirchen“, aus der bisher mehrere kleine Projekte wie die „Freizeitgruppe“, der „Einkaufsführer für barrierefreies Einkaufen“ und der „Stammtisch Barrierefreiheit“ entstanden sind, will die EUTB Altenkirchen zusammen mit dem Mehrgenerationenhaus Altenkirchen auch in 2023 die Beteiligung von Menschen mit Behinderung am gesellschaftlichen Leben im Landkreis voranbringen.

 

“Inklusion ist uns ein Herzensanliegen. Es liegt viel Potential brach, wenn Menschen mit Behinderung nicht eingebunden werden“ sagt Margit Strunk, Geschäftsführung des Diakonischen Werkes Altenkirchen. „Die Anfragen an unsere Beratungsstellen, die Bandbreite der Themen und die Ideen, was Inklusion vorantreiben könnte, zeigen, dass der Informationsbedarf hoch und bei der Umsetzung von Partizipation und Teilhabe noch „viel Luft nach oben“ ist – so das Team der EUTB-Beratung Altenkirchen-Neuwied.

Die EUTB berät an folgenden Standorten:

Diakonisches Werk Altenkirchen, Stadthallenweg 16, 57610 Altenkirchen, Tel 02681-8008-20,  info@eutb-ak-nr.de

Diakonisches Werk Neuwied, Rheinstr. 69, 56564 Neuwied , Tel: 02631-3922-18/19 info@eutb-ak-nr.de

und bietet Außensprechstunden in Daaden, Betzdorf, Wissen, Hamm, Asbach, Puderbach, Neustadt, Dierdorf und Linz an. Bei Bedarf sind auch Hausbesuche möglich.

 

Weitere Infos unter:

www.diakonie-altenkirchen.de

www.teilhabeberatung.de

 

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„Wie man sieht, hat das neue EUTB -Team des Diakonischen Werks Spaß an der Arbeit“

v.l.n.r. Juliane Keil, Anette Hoffmann-K., Lisa Münnich, Anna Lich

Offene Sprechstunden Jugenmigrationsdienst und Migrationsfachdienst

Für Sie vor Ort – Wir sind wieder da!

Der Jugendmigrationsdienst und der Migrationsfachdienst des Diakonischen Werks Altenkirchen laden zu offenen Sprechstunden ein

Altenkirchen – Lange war es ruhiger um das Angebot der offenen Sprechstunden des Jugendmigrationsdienstes (JMD) und des Migrationsfachdienstes (MFD). Durch die Aufhebung aller Beschränkungen, ist es nun wieder möglich, offene Sprechstunden wie gewohnt im Haus des Diakonischen Werks Altenkirchen sowie als zugehende Angebote bei Kooperationspartnern anzubieten.

Der JMD und MFD bieten für Zuwander*innen Beratung, individuelle Hilfe, Begleitung und Vermittlung in den Bereichen Spracherwerb, Anerkennung von Schul- und Berufsabschlüssen, Berufsorientierung / Ausbildung / Schule, soziale Anliegen, persönliche Problemlagen sowie integrationsbedingte Fragen. Hierbei berücksichtigt der JMD Zuwander*innen im Alter von 12 bis 27 Jahren, der MFD Zuwander*innen ab 28 Jahren. Das Herkunftsland und der Aufenthaltsstatus (noch im Asylverfahren, Duldung, anerkannter Flüchtling, ohne Aufenthaltsstatus, etc.) spielen dabei keine Rolle. Der Jugendmigrationsdienst in Trägerschaft des Diakonischen Werkes Altenkirchen ist für den gesamten Landkreis Altenkirchen zuständig.

Bei Fragen oder Anliegen zu einem oder mehreren der oben angegebenen Bereiche, laden wir herzlich zu unseren offenen Sprechstunden ein. Auch sind Terminvereinbarungen außerhalb der Sprechzeiten unter 02681 8008 20 nach Absprache möglich.

Zurzeit bieten wir folgende offene Sprechstunden an:

 

Diakonisches Werk Altenkirchen

Jugendmigrationsdienst JMD

Migrationsfachdienst MFD

Stadthallenweg 16, 57610 Altenkirchen

Mittwochs von 10.00 bis 12.00 Uhr
Flüchtlingshilfe Flammersfeld e.V.

Raiffeisenstraße 45, 57632 Flammersfeld

jeden ersten Dienstag im Monat

von 10.00 bis 12.00 Uhr

Haus der Familie – Teehaus Hamm

Siegstraße 15, 57577 Hamm (Sieg)

jeden letzten Dienstag im Monat

von 10.00 bis 12.00 Uhr

Jugendzentrum – Offene Tür Wissen (JMD)

Kirchweg 9, 57537 Wissen

jeden zweiten Mittwoch im Monat

von 15.00 bis 17 Uhr

 

Je nach Bedarf werden die Sprechstundenzeiten angepasst und aktualisiert. Darüber informieren wir mit entsprechenden Aushängen an den jeweiligen Standorten sowie auf hier unserer Homepage

www.diakonie-altenkirchen.de

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