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„Gemeinsam Radeln für alle!“ – Radtouren-Angebot des Mehrgenerationenhaus Altenkirchen startet am 17.4. 2026

Mit dem Frühling kommt die Lust, aufs Rad zu steigen und eine kleine Tour zu machen – deshalb startet am Freitag, den 17. April um14 Uhr das Angebot „Gemeinsam Radeln für alle – Mitmachen und dabei sein“. Von April bis Oktober wird einmal monatlich freitags eine geführte Tour angeboten. Start ist beim Parkplatz von Wäller Sport, die Touren sind auf Familien zugeschnitten (ca. 10-20km) und werden von zwei ehrenamtlichen Mitarbeitern begleitet.

Es besteht die Möglichkeit, die von der Diakonie unter Förderung von Aktion Mensch angeschafften E-Bike-Tandems – das Rollstuhlmitnahmetandem und das Fun-to-Go-Paralleltandem – dabei auszuprobieren. Auf dem einen Tandem kann eine Person mit Rollstuhl mitgenommen werden, auf dem anderen eine Person, die nicht selbstständig radeln könnte, aber mobil genug ist, um auf den Sitz zu steigen. Beide haben E-Antrieb, so dass das Radeln nicht zu anstrengend wird. Wer dieses Angebot nutzen möchte, sollte sich vorher bei der Diakonie unter 02681 – 8008-20 melden, damit keine Überbuchung der Tandems entsteht.

Weitere Infos: Diakonischen Werk Altenkirchen und Mehrgenerationenhaus Mittendrin; www.diakonie-altenkirchen.de und Tel. 02681 / 800820

 

Neue Bildungsreihe im Mehrgenerationenhaus Altenkirchen gestartet „Demokratie leicht erklärt“

Mit der Bildungsreihe „Demokratie leicht erklärt“ ist im März im Mehrgenerationenhaus Altenkirchen ein neues Bildungsangebot gestartet, das grundlegendes Wissen über demokratische Prozesse in leicht verständlicher Sprache vermittelt. Die Reihe findet bis Ende des Jahres in monatlichen Treffen statt und richtet sich insbesondere an Menschen mit Migrationshintergrund, Menschen mit kognitiven Einschränkungen sowie an alle weiteren Interessierten, kurzum an alle, die sich dem Thema konkret und verständlich widmen wollen. Gefördert wird die Bildungsreihe von der Evangelischen Kirche im Rheinland.

Initiiert wurde das Angebot von Eileen Räder (Jugendmigrationsdienst – Diakonisches Werk Altenkirchen), Christa Frey (Flüchtlingshilfe Flammersfeld e.V.), Anette Hoffmann-K. (Ergänzende Unabhängige Teilhabeberatung – Diakonisches Werk Altenkirchen) und Silke Seyler (Mehrgenerationenhaus Altenkirchen – Diakonisches Werk Altenkirchen). Ziel der Bildungsreihe ist es, einen niedrigschwelligen Zugang zum Thema Demokratie zu schaffen und zur aktiven gesellschaftlichen Teilhabe zu ermutigen. Das geht am besten gemeinsam und im Austausch mit anderen!
Inhaltlich widmet sich die Reihe zentralen Fragen rund um Demokratie und politische Mitbestimmung. Thematisiert werden unter anderem:
• Grundlagen und Bedeutung von Demokratie
• Politische Strukturen auf kommunaler, Landes-, Bundes- und europäischer Ebene
• Parteienlandschaft und politische Positionen
• Wege politischer Beteiligung
Die Inhalte sind zudem so gestaltet, dass sie auch zur Vorbereitung auf den Einbürgerungstest und den ‚Leben in Deutschland‘ Test beitragen können.
Die Treffen finden jeden 3. Dienstag im Monat statt. Der nächste Termin findet am 21. April von 17:30 bis 19:00 Uhr im Mehrgenerationenhaus Altenkirchen statt. Ein Einstieg in die Reihe ist jederzeit möglich und die Teilnahme kostenfrei.
Weitere Infor beim Diakonischen Werk Altenkirchen und Mehrgenerationenhaus Mittendrin; www.diakonie-altenkirchen.de und Tel. 02681 / 800820


Foto: Christa Frey, Flüchtlingshilfe Flammersfeld e.V. (li), Silke Seyler, Mehrgenerationenhaus Altenkirchen (Mitte), Anette Hoffmann-Kuhnt., Ergänzende Unabhängige Teilhabeberatung (re)

Osterbotschaft gibt Hoffnung und Halt

Angesichts wachsender Verunsicherung durch Krisen
und Kriege sieht die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland,
Bischöfin Kirsten Fehrs, in der Osterbotschaft eine elementare Quelle von
Hoffnung und Halt. Zugleich verweist sie auf das breite Seelsorgeangebot der
Kirche, das Menschen ganz konkret und kontinuierlich im Alltag und in Krisen
begleitet.
Die Ratsvorsitzende der EKD sagt in ihrer Osterbotschaft: „Die Osterbotschaft der
Auferstehung Jesu Christi ist eine der machtvollsten Hoffnungsgeschichten, die
wir kennen. Der Sohn Gottes, der unter unglaublicher menschlicher Gewalt
gelitten hat, überwindet den Tod. Not und Leid haben nicht das letzte Wort. Mich
berührt in diesem Jahr besonders, wie widerständig und kraftvoll dieser Osterruf
ist: Die Zuversicht, dass das Leben siegt, inmitten all der Kriege und des Elends
dieser Tage.“ Ostern setze jeder Barriere, jeder Lebensfeindlichkeit sein Halleluja
entgegen. „Gott weist Hass und Vernichtung in die Schranken und hat dem Tod
am Kreuz die Macht genommen“, so Bischöfin Fehrs. „Die Abgründe der Welt sind
nicht die ganze Wirklichkeit. Darin liegt die Kraft von Ostern.“
Diese Osterbotschaft habe so gesehen auch eine seelsorgerliche Dimension: sie
stehe für eine Seelsorge der Hoffnung, die nicht nur in den großen Krisen, sondern
auch in persönlichen Niederschlägen trägt: „Ostern richtet den Blick darauf, dass
wir wieder aufgerichtet werden, auch in den leisen Nöten, bei Einsamkeit, Angst
oder Überforderung. Schon darüber sprechen zu können, lässt oft den schweren
Stein von der Seele rollen und ermöglicht ein befreites Aufatmen.“

Dass viele Menschen solche Gespräche suchen, zeige sich in den vielfältigen
Seelsorgeangeboten der Kirche. Allein in der Telefonseelsorge werden jährlich 1,3
Millionen Gespräche von den mehr als 200 Hauptamtlichen und rund 8.000
Ehrenamtlichen der Telefonseelsorge geführt – im Schnitt rund 3.500 Gespräche
am Tag. Hinzu kommen 44.000 Mails und fast 40.000 Chats.
Für die Ratsvorsitzende ist das gelebte Osterhoffnung. „Genau darin wird Ostern
mitten im Leben konkret: Menschen erfahren Entlastung, werden gehört und
spüren, dass sie mit ihren Sorgen nicht allein sind. Dieser lebensrettende
Hoffnungstrotz hilft, das Leben anzunehmen und zu umarmen“, so die Bischöfin.

Neue Bildungsreihe „Demokratie leicht erklärt“ im Mehrgenerationenhaus Altenkirchen

Text in leichter Sprache!

Am Dienstag, den 17. März um 17:30 Uhr, startet eine neue Bildungsreihe im Mehrgenerationenhaus Altenkirchen. Die Reihe heißt „Demokratie leicht erklärt“.
In dieser Reihe wird einmal im Monat darüber gesprochen, was die deutsche Demokratie ist. Das bedeutet, wir erklären einfache Dinge wie:
• Wie werden Entscheidungen getroffen?
• Was sind Landtagswahlen?
• Wie funktioniert das Parteiensystem?
Die Referentin für diese Reihe ist Christa Frey. Sie kommt aus der Flüchtlingshilfe Flammersfeld und wird die Themen einfach und verständlich erklären.
In der Reihe sind auch Ausflüge geplant. Wir möchten gemeinsam ins Haus der Geschichte in Bonn fahren. Außerdem sind Besuche im Landtag in Mainz vorgesehen.
Das Projekt wird vom Mehrgenerationenhaus Altenkirchen zusammen mit zwei anderen Gruppen gemacht:
• der Ergänzenden Unabhängigen Teilhabeberatung
• dem Jugendmigrationsdienst

Das Projekt richtet sich an alle Menschen, die gerne einfache Erklärungen haben. Es ist auch für diejenigen gedacht, die sich für Politik interessieren oder sich auf den Test „Leben in Deutschland“ vorbereiten möchten.
Die Teilnahme an der Bildungsreihe ist kostenlos. Jeder ist herzlich eingeladen, daran teilzunehmen.
Das Projekt wird über Kollekten der Evangelischen Kirche Rheinland unterstützt und gefördert.

Infos unter: www.diakonie-altenkirchen.de

 

„Am 22. März 2026 wählen wir den Landtag in Rheinland-Pfalz“ – Neue Broschüre informiert in Leichter Sprache über Landtagswahl

Am 22. März 2026 sind Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz. Rund 3,2 Millionen Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzer sind wahlberechtigt,davon sind 310.000 Menschen mit Behinderungen. Unter Federführung der Landeszentrale für politische Bildung in Zusammenarbeit mit dem Sozialministerium gibt es eine neue Broschüre in Leichter Sprache zur anstehenden Landtagswahl.

„Uns ist es ein wichtiges Anliegen, dass alle Menschen mit Behinderungen barrierefrei und gut informiert an der Landtagswahl teilnehmen können. Oftmals stellt eine schwere und komplizierte Sprache eine Barriere hierfür dar. Mit dem Info-Heft in Leichter Spra-che wollen wir Menschen mit Behinderungen über die Wahlen informieren und sie dazu ermutigen, sich an der Landtagswahl zu beteiligen“, sagte Sozialministerin Dörte Schall.
„Gerade in Zeiten, in denen über die Zukunft der Eingliederungshilfe diskutiert wird und manche die Inklusion als Ganzes infrage stellen möchten, ist es wichtig, dass Menschen mit Behinderungen Ihr Recht auf gleichberechtigte Partizipation am politischen Leben wahrnehmen und wählen können. Dieses Recht ist im Artikel 29 der UN-Behinderten-rechtskonvention ausformuliert,“ fügte Ellen Kubica, Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen hinzu.
Auf insgesamt 28 Seiten erklärt die Broschüre den Leserinnen und Lesern unter ande-rem, wer wahlberechtigt ist und wen man wie wählen kann. Anhand anschaulicher Bil-der erläutert die Broschüre den Ablauf der Stimmabgabe vom Erhalt der Wahlbenach-richtigung bis hin zur Stimmabgabe per Briefwahl oder im Wahlraum.
„Menschen mit Behinderungen sollen überall mitmachen können. Das fordert zurecht die UN-Behindertenrechtskonvention. Inklusion und Demokratie gehören zusammen. Deshalb sagen wir allen Menschen mit Behinderungen: Gehen Sie wählen. Ihre Stimme zählt!“, erklärten Schall und Kubica.Die Broschüre in Leichter Sprache ist eine gemeinsame Initiative des Sozialministeri-ums, des Landeswahlleiters, der Landeszentrale für politische Bildung und des Gemeinde- und Städtebunds. Man kann sie über die Landeszentrale für politische Bildung bestellen und hier herunterladen: https://behindertenbeauftragte.rlp.de/landesbeauftragte/aktuelles/landtagswahl-in-leichter-sprache

Seenotrettung im Mittelmeer – Einladung zum Filmabend

Seenotrettung im Mittelmeer –
Film und Gespräch

am 13.03.2026 um 18.30 Uhr in der Wied-Scala, Südstraße 1, 57638 Neitersen

Der Eintritt ist kostenlos

Die Dokumentation „Kein Land für Niemand – Abschottung eines Einwanderungslandes“ zeigt die Situation an den europäischen Außengrenzen, begleitet einen Rettungseinsatz auf dem Mit-telmeer, schildert die katastrophale humanitäre Lage aus der Luft und erzählt die Geschichten von Überlebenden, die trotz riskanter Umstände ihren Weg nach Deutschland gefunden haben.

Die Filmemacher nehmen ziviles Engagement ebenso deutlich in den Blick wie die zunehmende euro-päische Abschottungspolitik. Sie fordern dazu auf, die scheinbar unaufhaltsame Radikalisierung der Migrations- und Asyldebatte in Frage zu stellen.
Nach der Vorführung dieses aufrüttelnden Films steht Kai Echelmeyer, Sea-Eye*-Mitglied aus Köln, für ein Gespräch über die derzeitige Grenzpolitik und den Wandel zu Abschottung und Abschreckung zur Verfügung.

Die Teilnahme ist kostenlos; stattdessen wird am Eingang um eine Spende zugunsten der Hilfsorganisation Sea-Eye gebeten.

Jetzt anmelden bis zum 10.03.2026 bei:

Christa Abts, Caritasverband Rhein-Sieg e.V.

christa.abts@caritas-rheinsieg.de oder 02681 8789210

Veranstalter sind der Caritasverband Rhein-Sieg e.V. und die Aktion Neue Nachbarn in Kooperation mit dem Jugendmigrationsdienst des Diakonischen Werk Altenkirchen sowie das Psychosoziale Zentrum für traumatisierte Geflüchtete (PSZ) mit dem Projekt IStA (Identifizierung, Stabilisierung traumatisierter Asylsuchender (IStA)

*Sea-Eye ist eine deutsche Hilfsorganisation zur Rettung von in Seenot geratenen, meist geflüchteten Menschen im Mittelmeer.

Neues Angebot: P-Konto-Bescheinigung jetzt auch Online!

P-Konto-Bescheinigungen jetzt online beantragen

Ab sofort können Bürgerinnen und Bürger, die eine P-Konto-Bescheinigung benötigen, diesen wichtigen Antrag bequem und einfach online stellen. Möglich macht dies die innovative Webanwendung „KonBeO“ (Konto Bescheinigung Online), die von der Verbraucherzentrale NRW entwickelt und durch das Familienministerium des Landes gefördert wurde.

Die Schuldner- und Insolvenzberatung des Diakonischen Werkes Altenkirchen beteiligt sich aktiv an diesem zukunftsweisenden Projekt.

Die neue Webanwendung ermöglicht es den Nutzern, ihre Anfragen digital zu stellen. Die Nutzung ist aufgrund der Förderung des Familienministeriums NRW kostenfrei

Was ist ein P-Konto?

Ein Pfändungsschutzkonto, kurz P-Konto, ist ein spezielles Bankkonto, das Menschen dabei hilft, ihr Geld vor einer Kontopfändung zu schützen. Es gewährleistet, dass ein bestimmter Betrag, der als Pfändungsfreibetrag bezeichnet wird, stets verfügbar bleibt. Aktuell beträgt dieser Freibetrag 1.560 Euro pro Monat.

Zusätzlich können weitere Beträge, beispielsweise für Unterhaltspflichten, nach entsprechender Nachweisführung freigegeben werden. Sollte der automatische Freibetrag nicht ausreichen, ist eine P-Konto-Bescheinigung erforderlich. Diese ist nun nicht nur bei anerkannten Schuldnerberatungsstellen, sondern jetzt auch über das KonBeO-Portal erhältlich.

Vorteile der neuen Webanwendung

  • Einfache Beantragung: Der Online-Antrag ist benutzerfreundlich gestaltet und ermöglicht eine schnelle Bearbeitung.
  • Kostenfreier Zugang: Dank der Förderung durch das Familienministerium ist die Nutzung der Plattform für alle Antragsteller kostenlos.

 

Für weitere Informationen und die Nutzung der Online-Anwendung besuchen Sie bitte die Website:  www.konbeo.de

Bundesweite Aktionswoche für Kinder aus suchtbelasteten Familien

Das Diakonische Werk in Altenkirchen beteiligt sich auch in diesem Jahr mit unterschiedlichen Aktionen und Kooperationspartnern an der bundesweiten Aktionswoche für Kinder aus suchtbelasteten Familien – diesmal unter dem Motto „Wir werden sichtbar!“

 

Unter dem Motto „Wir werden sichtbar!“ ruft die bundesweite Interessensvertretung NACOA vom 22.-28. Februar 2026 wieder zu Veranstaltungen im ganzen Land auf, um auf die Lage betroffener Kinder aufmerksam zu machen. Jedes fünfte bis sechste Kind in Deutschland wächst mit einem suchtkranken Elternteil auf. Das sind insgesamt drei Millionen Kinder und Jugendliche. Viele von ihnen erleben Vernachlässigung und Gewalt, leiden oft ein Leben lang unter diesen Erfahrungen. Hinzu kommen geschätzt etwa sechs Millionen Erwachsene, die in suchtbelasteten Familien groß geworden sind. Ihr Risiko, selbst eine Sucht oder andere psychische Krankheit zu entwickeln, ist um ein Vielfaches erhöht. Eine riesige Gruppe, die bis heute zu oft unsichtbar bleibt. Mit der COA-Aktionswoche 2026 wollen wir sie sichtbar machen und zeigen, wie wir ihnen und ihren Familien wirksam helfen können.

„Aus diesem Anlass haben wir uns in diesem Jahr gleich mehrere Aktionen mit unterschiedlichen Kooperationspartnern überlegt, um auf das Thema aufmerksam zu machen“, sagt Miriam Ottweiler-Jaeger von der Fachstelle für Suchtprävention und für Kinder aus suchtbelasteten Familien im Diakonischen Werk in Altenkirchen.

 

Film mit Gespräch „Zoey“ am 23.02.26

Am Montag, den 23.02.2026 um 18:00 Uhr sind alle Interessierten zum Film „Zoey“ ins Mehrgenerationenhaus (MGH) Mittendrin in die Wilhelmstraße 10 in Altenkirchen eingeladen. Organisiert wird der Abend vom Mehrgenerationenhaus, der Fachstelle für Suchtprävention und der Selbsthilfegruppe für Angehörige von Suchtkranken in Altenkirchen. Der 40-minütige fiktionale Spielfilm vom Medienprojekt Wuppertal zeigt die Lebenswelt von Kindern in suchtbelasteten Familien. Die 14-jährige Zoey hat mit dem Rückfall ihres alkoholkranken Vaters zu kämpfen, der den Alltag des Teenagers ins Wanken bringt. Sie muss Verantwortung für ihren Vater, ihren achtjährigen Bruder und sich selbst übernehmen, was nicht ohne Folgen bleibt…

Im Anschluss an den Film möchten wir mit Betroffenen und Fachleuten ins Gespräch kommen. Die Veranstaltung ist kostenlos, um Anmeldung im MGH wird gebeten: telefonisch: 02681 950438 oder per Mail: info@mgh‐ak.de. Ansprechpartner: Hans Röhrig.

 

Elternabend „Das (be-)trifft uns nicht“ – Sucht in Familien verstehen, offen sprechen & unterstützen am 26.02.2026

Gemeinsam mit den Kita-Sozialarbeiterinnen in Altenkirchen, Monika Simon, Nadine Gäfgen und Beatrix Steinbach, und mit Unterstützung der Selbsthilfegruppe für Angehörige Suchtkranker sowie dem Projekt „Familienraum“ der Caritas Altenkirchen informieren wir Eltern aus den Kitas in Altenkirchen zu den Themen: wie betrifft eine Suchterkrankung das soziale Umfeld und alle Mitglieder in der Familie oder im Freundeskreis? Wie kann ich Menschen in meinem Umfeld unterstützen? Wie schützen wir Kinder und welche Auswirkungen hat eine Sucht auf ihre Entwicklung? Was kann ich tun und wo bekomme ich selber Hilfe? Die Eltern aus den Kitas in Altenkirchen werden hierzu zeitnah über die Kitas eingeladen und informiert.

 

Infomaterial und Überraschung für Kita-Familien kreisweit

Darüber hinaus werden in einer kreisweiten Aktion in Kooperation mit dem Netzwerk Kindeswohl und Frühe Hilfen der Kreisverwaltung Altenkirchen und den Kindertagesstätten mehr als 1200 Familien über die Kitas Informationsmaterial und eine kleine Überraschung erhalten.

 

 

„Die Aktionswoche möchten wir außerdem nutzen, um auf die Unterstützungsangebote vor Ort hinzuweisen, die wir schon haben“, sagt Miriam Ottweiler-Jaeger vom Diakonischen Werk in Altenkirchen. „Eine Besonderheit vor Ort ist die Selbsthilfegruppe für Angehörige von Suchtkranken, die sich zweiwöchentlich im Haus Felsenkeller trifft und das schon seit vielen Jahren. Der Einsatz für das Thema durch die Mitglieder der Gruppe ist beachtlich und ich möchte mich bei ihnen ganz besonders für die tatkräftige Unterstützung bedanken. Wir freuen uns sehr, dass wir – mit finanzieller Unterstützung durch das Netzwerk Kindeswohl und Frühe Hilfen der Kreisverwaltung – weiterhin die Kindergruppe Saustark in Altenkirchen anbieten können, die sich 14-tägig trifft und Kinder im Grundschulalter unterstützt, die in ihren Familien Sucht oder andere Belastungen erleben. Ebenfalls in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk Kindeswohl und Frühe Hilfen bieten wir regelmäßige Fortbildungen für pädagogische Fachkräfte zum Thema ‚Unterstützung für Kinder aus suchtbelasteten Familien in der pädagogischen Praxis‘ in Kitas und Schulen an. Eine Gruppe für erwachsene Kinder aus Suchtfamilien trifft sich bei uns im Haus einmal monatlich. Auch Einzelberatungen für betroffene Angehörige aller Generationen sind in der Fachstelle für Suchtprävention im Diakonischen Werk möglich“, so die Diplom-Pädagogin. Weitere Informationen zu allen Angeboten erhalten Sie beim Diakonischen Werk Altenkirchen, Frau Miriam Ottweiler-Jaeger, Telefon: 02681-800846, E-Mail: miriam.jaeger@diakonie-altenkirchen.de, Homepage: www.diakonie-altenkichen.de.

 

Infos zur Aktionswoche: https://coa‐aktionswoche.de/